Bei Fisch auch mal zu fetten Sorten greifen

13.09.2016
Viel Fett ist ungesund? Das stimmt nicht immer. Fettreicher Seefisch etwa kann vor einem Herzinfarkt schützen. Daher sollte er einmal in der Woche auf der Speisekarte stehen.
Lachs enthält viele langkettige Fettsäuren. Der regelmäßige Verzehr senkt daher das Risiko für einen Herzinfarkt. Foto: Holger Hollemann
Lachs enthält viele langkettige Fettsäuren. Der regelmäßige Verzehr senkt daher das Risiko für einen Herzinfarkt. Foto: Holger Hollemann

Bonn (dpa/tmn) - Fisch ist nicht gleich Fisch: Wer seinem Herz etwas Gutes tun will, greift am besten zu fettreichen Fischsorten. Regelmäßiger Verzehr kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mindern, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (dge).

Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering enthalten besonders viele langkettige Fettsäuren und haben daher einen positiven Gesundheitseffekt. Die dge empfiehlt, zwei Portionen Fisch pro Woche zu essen. Diese können zum Beispiel jeweils in eine Portion fettreichen (70 Gramm) und fettarmen (150 Gramm) Fisch aufgeteilt werden. Fettarme Fischsorten sind etwa Kabeljau, Seelachs, Seehecht, Scholle oder Rotbarsch.

Was jeder Fisch liefert, egal ob fettarm oder fettreich, sind leicht verdauliches Protein, Selen und Vitamin D. Seefisch ist außerdem eine wichtige Quelle für Jod.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Obst oder Süßes? Beides enthält Zucker - der in Kuchen und Co. ist aber verzichtbar. Obst sollte man hingegen keinesfalls vom Speiseplan streichen. Foto: Westend61/ Philipp Dimitri Zucker, Sirup & Co. - Zuckerfallen auf die Schliche kommen Cola, Fleischsalat, Kekse und Co. - Zucker lauert überall, man kann ihm kaum entkommen. Wie lässt sich also ein zuckerfreies Leben führen? Vor allem in Ernährungsfallen sollte man nicht hineintappen.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Schon der Duft von Kaffee wirkt auf viele anregend - das Trinken erst recht. Wer es nicht übertreibt, schadet seiner Gesundheit mit dem Genuss von Kaffee auch nicht. Foto: Nicolas Armer Muntermacher: Kaffee ist gesünder als man denkt Für viele ist Kaffeetrinken Genuss pur. Doch das braun-schwarze Getränk hat das Image, gesundheitsschädigend zu sein. Das stimmt aber so nicht. Ein moderater Konsum von Kaffee kann sich sogar günstig auf bestimmte Krankheitsbilder auswirken.