Bei der Cherimoya kommt es auf den Stiel an

14.10.2020
Wenn man einer Cherimoya in der Obstauslage begegnet, sieht sie dort ein bisschen aus wie eine Artischocke, meist mit ein paar braunen Flecken. Was kann man mit ihr anfangen? Eine Expertin klärt auf.
Die Cherimoya kann nach dem Halbieren wie eine Kiwi ausgelöffelt werden - aber ohne die Kerne, denn die sind nicht essbar. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Die Cherimoya kann nach dem Halbieren wie eine Kiwi ausgelöffelt werden - aber ohne die Kerne, denn die sind nicht essbar. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Mit ihrer graugrünen Schale ähnelt die Cherimoya einer Artischocke - doch die Schuppen sind nur angedeutet und sehen aus wie aufgemalt. Das herzförmige Ding ist auch kein Gemüse, sondern eine Frucht und schmeckt nach einem Mix aus Ananas, Banane und Zimt.

«Beim Kauf sollte man genau auf den Stielansatz achten», rät Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). «Ist er fest mit der Frucht verbunden, ist die Cherimoya noch nicht reif, kann aber nachreifen», sagt die Fruchtexpertin. Daher sollte man die Frucht erst dann essen, wenn sich der Stiel löst.

Sind die 7 bis 14 Zentimeter großen Früchte, die meist aus Spanien kommen, etwas braun gefleckt, ist das kein schlechtes Zeichen: «Die Flecken entstehen durch Berührungen beim Anfassen», sagt Bickelmann.

Und wie isst man diese Frucht? Man könne sie aufschneiden und pur auslöffeln - wie eine Kiwi zum Beispiel. «Die Kerne muss man allerdings ausspucken. Sie und die Schale sind nicht essbar», sagt Bickelmann. Sie empfiehlt, das körnige Fruchtfleisch auch zu Cremespeisen oder Eis zu verarbeiten.

© dpa-infocom, dpa:201014-99-942572/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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