Wertvolles Dokument auf der Reise

24.03.2016
Welcher Pass hat die größte Reisefreiheit? Laut einer Untersuchung ist es das der deutsche Ausweis. Eine Kreuzfahrt in Verbindung mit einer Rundreise: Diese Kombination bietet der Veranstalter Gebeco.
Wer mit einem deutschen Reisepass unterwegs ist, hat viele Destinationsmöglichkeiten. Foto: Christoph Schmidt
Wer mit einem deutschen Reisepass unterwegs ist, hat viele Destinationsmöglichkeiten. Foto: Christoph Schmidt

Deutschland hat den wertvollsten Pass der Welt

Der deutsche Pass ist der wertvollste der Welt. Er ermöglicht die visumfreie Einreise in 177 Länder - das ist Rekord, wie die Beratungsgesellschaft Henley & Partners gemeinsam mit der Internationalen Luftverkehrsorganisation IATA ermittelt hat. Auf Rang zwei liegt der schwedische Pass mit 176 visumfreien Ländern. Platz drei teilen sich Finnland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien mit 175 Ländern. Auf den letzten Rängen liegen Irak, Pakistan und Afghanistan. Henley & Partners erhebt den Visa Restrictions Index jährlich. Bereits 2014 und 2015 bot der deutsche Pass demnach die größte Reisefreiheit weltweit.

Gebeco bietet Rundreisen plus Kreuzfahrt an

Kreuzfahrt plus Rundreise: Diese Kombination bietet der Veranstalter Gebeco nun auch mit Hapag-Lloyd Cruises an. Mehr als 70 Kombinationen aus Seereisen auf der «Europa 2» mit weltweiten Vor- und Nachprogrammen an Land finden sich in einem eigenen Katalog, teilte der Veranstalter mit. Die Rundreisen wurden an die Routen des Schiffes angepasst. Sogenannte Erlebnis-Kreuzfahrten hat Gebeco bereits mit Tui Cruises im Programm.

Angespannte Lage in Brasilien: Menschenansammlungen vermeiden

Die politische Lage in Brasilien ist derzeit sehr angespannt. Deshalb werden in den kommenden Wochen im ganzen Land Demonstrationen erwartet, teilt das Auswärtige Amt mit - auch unangekündigt. Ausschreitungen seien nicht ausgeschlossen. Reisenden wird geraten, Menschenansammlungen zu meiden und die Medien zu verfolgen.

Gästezahlen in Marokko nach Silvester-Übergriffen in Köln gesunken

Nach den Übergriffen an Silvester in Köln sind in Marokko die Besucherzahlen aus Deutschland zurückgegangen. Das bestätigte der Direktor des Marokkanischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, Karim Harouchi, dem dpa-Themendienst. Im Januar seien ein Prozent weniger Deutsche als im entsprechenden Vorjahresmonat gekommen. Im Februar lag das Minus sogar bei 2,5 Prozent. «Das liegt nur an Köln», sagte Harouchi.

In der Silvesternacht hatten Männer vor dem Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt, drangsaliert und ausgeraubt. Laut Zeugen soll es sich vor allem um Männergruppen nordafrikanischer Herkunft gehandelt haben. Harouchi sorgt sich nun um den Ruf seines Landes und betont, man dürfe die Ereignisse in Köln nicht verallgemeinern: «Ich denke, es wurde ein falsches Image von Marokko transportiert.»


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