Weitere Straßenblockaden und Streiks in Frankreich

20.11.2018
In Frankreich sollen die Steuern auf Diesel und Benzin erhöht werden. Aus Protest blockieren die Bürger weiterhin die Straßen. Reisende müssen sich mindestens bis zum Wochenanfang auf Verkehrsstörungen einstellen.
Vor einigen Tagen blockierten Demonstranten eine Autobahnausfahrt. Doch der Protest gegen höhere Spritpreise geht weiter. Auch am Wochenende ist wieder mit Aktionen zu rechnen. Foto: Claude Paris/AP
Vor einigen Tagen blockierten Demonstranten eine Autobahnausfahrt. Doch der Protest gegen höhere Spritpreise geht weiter. Auch am Wochenende ist wieder mit Aktionen zu rechnen. Foto: Claude Paris/AP

Paris (dpa/tmn) - Reisende in Frankreich müssen sich am Wochenende 24. und 25. November, womöglich aber auch in den Folgewochen auf Straßenblockaden einstellen. Auch Tankstellen könnten lahmgelegt werden beziehungsweise aufgrund der Proteste keinen Nachschub erhalten.

Grund für die Blockaden ist der Unmut der Franzosen über eine geplante Erhöhung der Steuern auf Diesel und Benzin in Frankreich. Am 17. November sind deswegen knapp 283.000 Menschen auf die Straßen gegangen, gekennzeichnet mit gelben Warnwesten. Weitere Großdemonstrationen sind in Paris für den 24. und 25 November angesetzt. Staus und längere Fahrzeiten sind möglich.

Der ADAC rät Reisenden auch, sich immer frühzeitig um das Tanken zu kümmern beziehungsweise sogar jede Gelegenheit dazu nutzen, die sich bietet - bestenfalls sogar vor der Grenze nach Frankreich. Aus Sicherheitsgründen empfehlen die Verkehrsexperten aber, nicht mehr als zehn Liter Kraftstoff in Reservekanistern mitzuführen.

ADAC-Informationen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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