Warum Katzen nicht gern verreisen

22.06.2020
Viele Grenzen sind wieder geöffnet, die Sommerferien können starten. Doch nicht jeder fährt gerne in den Urlaub: Für Katzen ist jeder Ortswechsel eine große Herausforderung.
Zuhause ist es doch am schönsten: Eine Urlaubsreise bedeutet für Katzen vor allem Stress. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Zuhause ist es doch am schönsten: Eine Urlaubsreise bedeutet für Katzen vor allem Stress. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Sommer, Sonne, Strand und Meer - was für die meisten von uns pure Entspannung ist, kann für unsere Katzen zur Herausforderung werden. Sie bevorzugen den gewohnten Platz unter dem heimischen Sofa oder das Kuschelkissen auf dem Küchenstuhl statt dem Hotelzimmer oder dem Ferienhaus.

Katzen lieben Routine und ihre gewohnte Umgebung, erklärt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Darum sollten Halter ihre Katze lieber zuhause lassen, wenn sie für ein paar Tage wegfahren.

Katzensitter leistet Gesellschaft

Im Idealfall passt in der Zeit ein vertrautes Familienmitglied auf die Katze auf. Auch Katzensitter lassen sich alternativ engagieren - so hat das Tier zumindest etwas Gesellschaft.

Eine Katze mit in den Urlaub zu nehmen, führt zu Stress, vor allem beim Tier. Es kann Angst bekommen und zeigt das unter Umständen auch - in dem sie mit Urin markiert, Möbel zerkratzt, sich versteckt oder aggressiv verhält.

Fliegen nur in Ausnahmefällen

Wer auch im Urlaub nicht auf seine Samtpfote verzichten möchte, sollte wenn möglich auf das Auto oder Bus und Bahn zurückgreifen. Eine Flugreise sollte nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden, rät Vier Pfoten.

Und nicht nur Halter müssen für den Urlaub sorgfältig packen - für ihre Katzen gibt es ebenfalls eine Packliste: Katzenkorb, Futter- und Wassernapf, Katzenklo, Medikamente, Futter, Spielsachen sowie ein Erste-Hilfe-Kasten für Heimtiere gehören ins Gepäck. Mit gewohnten Gegenständen fühlt sich die Katze in fremder Umgebung wohler.

Vier Pfoten


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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