Vor Russland-Trip Handytarif prüfen

13.06.2018
Mit dem deutschen Handyvertrag in Russland zu telefonieren oder mobile Daten zu nutzen, kann teuer werden. Fußball-Fans, die nicht auf die Nutzung des Smartphones verzichten wollen, sollten sich deshalb dringend einen Blick auf ihren Handytarif werfen.
Wer in Russland schnell ein Bild verschicken, surfen oder telefonieren will, ist gut beraten, sich eine russische SIM-Karte zu zulegen. Foto: Roland Weihrauch
Wer in Russland schnell ein Bild verschicken, surfen oder telefonieren will, ist gut beraten, sich eine russische SIM-Karte zu zulegen. Foto: Roland Weihrauch

Berlin (dpa/tmn) - Fußball-Fans, die bei der WM in Russland dabei sind, sollten vor der Abreise die vor Ort geltenden Preise ihres Handytarifs prüfen.

Mit vielen deutschen Anbietern wird es sonst teils «absurd teuer», wenn man im WM-Gastland für Gespräche zum Smartphone greift oder surft, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Deshalb kann es sinnvoll sein, die Kommunikation aufs Nötigste zu beschränken und nur Kurznachrichten zu verschicken - obwohl eine einzige SMS meist auch 50 Cent und mehr kostet.

Wer viel telefonieren muss oder unabhängig surfen möchte, schafft sich im Zweifel eine russische SIM-Karte oder eine aus einem Baltikum-Staat wie etwa Estland an. Diese Karten bieten auch in Russland günstige Preise. Allerdings sollte man kein altes und auch kein Einfach-Handy mitnehmen, das nur mit 2G-Netzen zurechtkommt, warnen die Experten. In Russland gebe es viele Provider, die ausschließlich UMTS-Netze (3G) anbieten.

Für Anrufe oder SMS von Russland nach Deutschland muss man +49 vorwählen, gefolgt von der Vorwahl ohne Null und der Rufnummer. 0049 funktioniert nicht. Vor der Fahrt prüft man also am besten auch, ob alle Nummern im +49-Format im Telefonbuch abgespeichert sind. Im Notfall wählt man am besten die 112 - ohne Vorwahl.

Bericht


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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