Straßenfotografie: Bewegungsunschärfe als Trend

25.08.2016
Das Internet ist voll von Straßenbildern. Menschen geraten jedoch oft unfreiwillig vor das Objektiv. In diesem Fall hilft Bewegungsunschärfe, die auch als Stilmittel taugt.
Nächtlicher Straßenverkehr in Peking: Durch die Langzeitbelichtung sind Menschen nur unscharf zu sehen. Foto: Soeren Stache
Nächtlicher Straßenverkehr in Peking: Durch die Langzeitbelichtung sind Menschen nur unscharf zu sehen. Foto: Soeren Stache

Berlin (dpa/tmn) - Wer auf der Straße fotografiert, steckt schnell im Dilemma: Hat er tolle Aufnahmen mit Menschen gemacht, darf er diese nicht ohne deren Zustimmung veröffentlichen. Auch deshalb liege derzeit das Unkenntlichmachen von Passanten im Trend, wie der Photoindustrie-Verband analysiert hat.

Technisch erreichten die Fotografen das meist durch Langzeitbelichtungen und die daraus resultierende Bewegungsunschärfe von vorbeigehenden oder -fahrenden Menschen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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