So bleibt die Fahrt im Reisebus sicher

11.02.2019
Für Reisebusunternehmen gelten einige Sicherheitsvorschriften. Doch nicht immer liegt es an Bus und Fahrer allein, ob die Gäste gut ans Ziel kommen. Auch wer mitfährt, sollte sich an bestimmte Regeln halten.
Wer in einem Reisebus mitfährt, kann die Sicherheit erhöhen. Etwa indem er sich anschnallt und seine Gepäckstücke aus dem Mittelweg räumt. Foto: Jens Büttner
Wer in einem Reisebus mitfährt, kann die Sicherheit erhöhen. Etwa indem er sich anschnallt und seine Gepäckstücke aus dem Mittelweg räumt. Foto: Jens Büttner

Berlin (dpa/tmn) - In einem Reisebus geben die Passagiere zwar die Verantwortung für das Fahren ab - zur Sicherheit beitragen können sie aber trotzdem. Wichtig ist etwa, mit dem Reisegepäck keine Fluchtwege wie den Mittelgang, die Treppen oder Einstiege zu versperren.

Auch muss sichergestellt sein, dass Gepäck bei abrupten Manövern nicht durch den Bus fliegt, rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Bei sperrigem Gepäck wie Ski sollten sich Reisende schon im Vorfeld informieren, ob und wie sie es mitnehmen dürfen.

Wer sich trotz Aufforderungen dazu im Bus nicht anschnallt, muss laut DVR mit 30 Euro Bußgeld rechnen. Eltern sollten sich vor der Fahrt informieren, ob Kindersitze gestellt oder mitgebracht werden müssen. Und damit der Fahrer konzentriert bleibt, sei es besser, ihn nur in Notfällen und ansonsten den möglicherweise mitfahrenden Reiseleiter anzusprechen. Partystimmung könne die Konzentration ebenfalls stören, weshalb der DVR von lauter Musik und lauten Gesprächen im Bus abrät.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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