Sicher ist sicher: Katwarn-App lernt kritischen Alarm

30.09.2021
Es gibt Momente, da ist das Smartphone besser nicht stumm geschaltet. Etwa, wenn die Warn-App eine Giftwolke im Anflug meldet. Aber wer kann das ahnen? Die Katwarn-App kann das Dilemma nun lösen.
Die Katwarn-App beherrscht nun auch den kritischen Alarm. Heißt: Es gibt etwa selbst dann einen Warnton, wenn das Telefon lautlos gestellt ist. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn
Die Katwarn-App beherrscht nun auch den kritischen Alarm. Heißt: Es gibt etwa selbst dann einen Warnton, wenn das Telefon lautlos gestellt ist. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Die Katastrophen-Warn-App Katwarn unterstützt ab sofort den sogenannten kritischen Alarm. Die Funktion kann alle anderen Ton-Einstellungen des Smartphones vom Lautlosmodus bis hin zu einem parallelen Telefonat umgehen und die Besitzerin oder den Besitzer mit einem schrillen Sirenenton warnen, wie das Fraunhofer Fokus-Institut als App-Entwickler mitteilt.

Damit der kritische Alarm funktioniert, muss die aktuellste Version der App aufgespielt sein: Bei iOS ist das 2.4 und 2.3.0 bei Android. Nach der Installation muss die Aktivierung des kritischen Alarms aktiv von der Benutzerin oder dem Benutzer bestätigt werden. Diese Einstellung lässt sich jederzeit wieder zurücknehmen.

Kritische Alarmierungen sind den Angaben zufolge nur für den extremen Gefahrenfall (violette Warnstufe) gedacht, wenn eine sofortige Reaktion Betroffener notwendig ist. Ausgenommen seien nur Unwetterwarnungen: Meldungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) würden weiterhin mit «System-Ping-Ton» und ohne kritischen Alarm verbreitet.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-430203/2

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Verfasser: dpa-infocom GmbH

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