Rempeln, drängeln, betteln: Die Tricks der Taschendiebe

25.04.2016
Bahnhöfe sind oft keine sicheren Orte. Hier kann es schnell passieren, dass Reisende beklaut werden. Doch wer die Tricks der Taschendiebe kennt, kann sich besser schützen.
Kurz abgelenkt - und schon ist die Geldbörse weg: Wer die Tricks der Taschendiebe kennt, kann sich besser schützen. Foto: Arno Burgi
Kurz abgelenkt - und schon ist die Geldbörse weg: Wer die Tricks der Taschendiebe kennt, kann sich besser schützen. Foto: Arno Burgi

Stuttgart (dpa/tmn) - An Bahnhöfen müssen Fahrgäste sich vor Taschendieben in Acht nehmen. Dazu ist es wichtig, ihre Listen zu kennen. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes listet typische Tricks auf:

Rempel-Trick: Im Gedränge geschieht es oft: Das Opfer wird von einem Dieb oder mehreren Tätern bedrängt. Oder beim Ein- und Aussteigen aus dem Zug stolpert der Vordermann plötzlich, und das Opfer läuft auf - diese Ablenkung nutzen die Diebe.

Stadtplan-Trick: Ein Fremder fragt nach dem Weg - natürlich hilft man gerne. Auf einem Stadtplan oder einem Aushang am Bahnhof soll man ihm die Route beschreiben. Das Problem: Diebe nutzen die Hilfsbereitschaft aus und lenken das Opfer so ab.

Geldwechsel-Trick: Auch hier wird die Hilfsbereitschaft ausgenutzt. Öffnet das Opfer sein Portemonnaie, um für den Dieb Geld zu wechseln, greift dieser sich etwa schnell die Scheine.

Bettel-Trick: Mehrere Kinder umringen das Opfer und betteln es an - ein Kind nutzt die Situation und stiehlt unbemerkt die Geldbörse.

Wichtig ist außerdem, Bargeld, Karten und Papiere so nah wie möglich am Körper zu tragen, am besten verteilt auf mehrere Innentaschen. Die Verschlussseite von Handtaschen sollte zum Körper hin getragen werden. Hat doch ein Dieb zugeschlagen, gilt es, Geldkarten unter der Rufnummer 116 116 und im polizeilichen Meldesystem KUNO zu sperren.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Taschendiebe gehen gewieft vor. Sie haben ganz unterschiedliche Tricks und Herangehensweisen, um Wertgegenstände zu klauen. Foto: Andrea Warnecke Die Tricks der Taschendiebe in der Bahn Taschendiebe haben meist bestimmte Vorgehensweisen. Reisende sollten deshalb Wertgegenstände immer möglichst nah bei sich tragen. Wer sein Smartphone oder Portemonnaie behalten möchte, sollte sich vor diesen Tricks schützen.
Das Mitfahren mit Fremden kann für Tramper gefährlich werden. Zur Sicherheit sollten sie Kennzeichen und Fahrtziel per Handy an eine Vertrauensperson übermitteln. Foto: Arno Burgi Wie sich das Risiko beim Trampen verringern lässt Ist die Reisekasse kaum gefüllt, machen sich viele als Backpacker auf den Weg. Bevorzugtes Reisemittel: Per Anhalter fahren. Schließlich ist die Mitnahme meist kostenlos. Allerdings birgt sie auch Gefahren. Daher sollten sich Tramper gut absichern.
In Deutschland hat die Gefährdung durch Cyberkriminalität in den vergangenen Jahren stets zugenommen. Foto: Silas Stein/dpa IT-Sicherheit: Gefährdung in Deutschland auf hohem Niveau Wie steht es um die IT-Sicherheit in Deutschland? Die Situation ist «auf hohem Niveau angespannt» heißt es im aktuellen Lagebericht. Die Bundesregierung will massiver gegen Cyberattacken vorgehen - appelliert aber auch an die Verbraucher.
Touristen sind beunruhigt nach dem jüngsten Anschlag in Thailand. Foto: Rungroj Yongrit Bomben in Thailand: Was Reisende jetzt wissen sollten Beliebte Touristenorte in Thailand sind von einer Bombenserie erschüttert geworden. Noch ist vielerorts zwar nicht Hauptsaison. Aber die Anschläge verunsichern viele, die eine Reise nach Thailand geplant haben. Das müssen sie jetzt wissen.