Paket-Lieferzeiten mit einem Trick verkürzen

29.04.2020
Zwei Wochen statt zwei Tage: Wegen des enormen Paketaufkommens in der Corona-Krise haben sich die Lieferzeiten vieler Händler drastisch erhöht. Wer es eilig hat, kann aber nachhelfen.
Die Corona-Pandemie sorgt für wahre Paketberge. Wer seine Lieferung schnell benötigt, muss sich vor dem Bestellen etwas ins Zeug legen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Die Corona-Pandemie sorgt für wahre Paketberge. Wer seine Lieferung schnell benötigt, muss sich vor dem Bestellen etwas ins Zeug legen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Düsseldorf (dpa/tmn) – Der Onlinehandel brummt, die Paketdienste ächzen unter der Auftragslast und viele Kunden sind verägert über längere Lieferzeiten.

Kundinnen und Kunden, die auf ihre Ware nicht lange warten können oder wollen, sollten Preissuchmaschinen nutzen, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Preisvergleiche zeigen Lieferzeit an

Denn die meisten Preisvergleiche zeigen zum gesuchten Produkt auch die aktuelle Lieferzeit der gelisteten Händler an. Und oft lasse sich die Lieferzeit sogar als eigener Filter in der Suchmaske setzen. Onlineshops mit Lieferproblemen sortiert man so einfach aus.

Über die Suchmaschinen gelangten die Verbraucherschützer in einer Stichprobe zudem direkt auf die Seiten vieler Händler, die auch auf großen Online-Marktplätzen vertreten sind.

Stationären Handel unterstützen

Während die Händler dort etwa ein bis zwei Wochen Lieferzeit auswiesen, versprachen sie dagegen bei Bestellungen über die eigene Seite einen Versand in ein bis zwei Tagen.

Auch wenn es in der Stichprobe der Verbraucherzentrale nicht sehr viele Treffer gab: Teils fanden sich über die Preissuchmaschinen auch Geschäfte in der Nähe, die das Gesuchte vorrätig hatten. Dort können Kundinnen und Kunden die Ware dann natürlich sofort mitnehmen - und gleichzeitig den durch wochenlange Schließungen gebeutelten stationären Handel unterstützen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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