Nicht jedes Gerät darf vom Netz

20.06.2019
Stromsparen ist gut und richtig, doch nicht für jedes Gerät sinnvoll. Beispielsweise sollten für moderne Fernseher oder Tintenstrahldrucker dauerhaft eine Verbindung zum Stromnetz sichergestellt sein.
Die Drucker starten jedes Mal, wenn sie vom Stromnetz getrennt worden sind und dann wieder eingeschaltet werden einen Druckkopf-Reinigunslauf. Foto: Andrea Warnecke
Die Drucker starten jedes Mal, wenn sie vom Stromnetz getrennt worden sind und dann wieder eingeschaltet werden einen Druckkopf-Reinigunslauf. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Der Ansatz, Geräte ganz vom Stromnetz zu trennen, damit sie im Standby nicht unnötig Energie verbrauchen, ist goldrichtig. Am einfachsten klappt das mit schaltbaren Steckerleisten. Doch nicht jedes Gerät darf vom Netz getrennt werden.

Ist das bei einem Gerät der Fall, weisen die Hersteller in aller Regel in der Bedienungsanleitung darauf hin. Moderne OLED-Fernseher etwa sollten ständig am Netz hängen, weil sie nachts einen Regenerationslauf für das Display durchlaufen.

Ein anderes Beispiel sind Tintenstrahldrucker. Auch bei ihnen ist es nicht sinnvoll, sie nach jedem Gebrauch wieder vom Strom zu nehmen. Denn die Drucker starten jedes Mal, wenn sie vom Netz getrennt worden sind und dann wieder eingeschaltet werden einen Druckkopf-Reinigungslauf. Dabei wird viel Tinte verbraucht. Und die ist meist teurer als der eingesparte Strom.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Googles Streaming-Adapter Chromecast kommt neuerdings in Puck-Form daher. Der Chromecast Ultra (im Bild) unterstützt auch UHD und kostet 80 Euro. Der normale Chromecast-Puck für Full HD kostet nur die Hälfte. Foto: Google Mit Streaming-Boxen der Fernsehzukunft entgegen Der 20.15-Uhr-Spielfilm verliert an Bedeutung, Serien von Videoportalen und Fernsehen aus der Mediathek boomen. Verantwortlich dafür sind Smart-TVs und Streaming-Boxen, die den schlauen Fernsehern meist noch etwas voraus haben.
Das analoge TV-Signal im Kabelfernsehen wird langsam deutschlandweit abgeschaltet. Wann es soweit ist, erfahren Analogschauer per Einblendung im Programm und per Anschreiben vom Anbieter. Foto: Christin Klose Das Ende des analogen Kabel-TVs beginnt Unitymedia ist damit im Westen schon fertig, jetzt ziehen auch die anderen Kabel-TV-Anbieter nach: Von Bayern bis an die deutsche Küste stellen sie nach und nach das analoge TV-Signal ab. Tätig werden müssen vor allem Kabelkunden mit Fernsehern, die schon sehr alt sind.
Eingriff am offenen Tablet: In den meisten Fällen sollte man solche Reparaturen Profis überlassen - oder aber sich von erfahrenen Schraubern anleiten lassen. Foto: Franziska Gabbert Fernseher und Smartphones reparieren Die Zeiten, als Röhrenfernseher und Transistorradios Generationen überdauerten, scheinen vorbei: Moderne Unterhaltungselektronik ist offenbar deutlich kurzlebiger. Doch zwischen defekt und dem Weg zum Schrott gibt es oft noch einen goldenen Mittelweg.
Fans können auf zahlreichen Kanälen jede Minute der Europameisterschaft verfolgen. Das TV-Bild justiert man dazu am besten ein wenig nach. Foto: Monique Wüstenhagen Satte Farben und ausgefallene Apps: Die EM-Technik-Tipps Am Freitag treten Frankreich und Rumänien im Pariser Stade de France zum Eröffnungsspiel der Fußball-EM 2016 an. Wer bei diesem Match und den folgenden Spielen im Heim-, Garten- oder Smartphone-Kino dabei sein will, sollte sich gut vorbereiten.