Kroatien und Bulgarien jetzt Corona-Hochrisikogebiete

25.10.2021
Einige Länder gelten wegen hoher Corona-Zahlen wieder als Hochrisikogebiete. Unter anderem auch die EU-Länder Bulgarien und Kroatien. Für Reiserückkehrer bestehen deshalb gesonderte Regelungen.
Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Foto: Guido Kirchner/dpa
Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Foto: Guido Kirchner/dpa

Berlin (dpa) - Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung seit Sonntag (24. Oktober) zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut mit.

Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.

Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Neben Kroatien und Bulgarien sind nun auch Kamerun, Singapur und die Republik Kongo hinzugekommen. Gestrichen wurden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

© dpa-infocom, dpa:211022-99-695275/4

RKI zu den Corona-Risikogebieten


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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