Jeder Vierte von Weihnachtsbeiträgen in Netzwerken genervt

19.12.2017
Ob Selfies vorm Weihnachtsbaum oder Plätzchenfotos - nicht jeder kann der eifrig geteilten Weihnachtsfreude à la Social Media etwas abgewinnen. Einer Studie zufolge sind so gar ziemlich viele davon genervt.
Viele sind vom Weihnachts-Content in sozialen Netzwerken genervt. Das zeigt eine Studie. Foto: Malte Christians/dpa
Viele sind vom Weihnachts-Content in sozialen Netzwerken genervt. Das zeigt eine Studie. Foto: Malte Christians/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Ein geschmückter Baum, verpackte Geschenke, hässliche Weihnachts-Strickpullis: Jeder Vierte (28 Prozent) ist genervt, wenn solche Fotos oder andere Weihnachtsbeiträge in sozialen Netzwerken auftauchen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des IT-Verbands Bitkom hervor.

Männer (31 Prozent) reagieren dabei deutlich negativer auf solche Inhalte als Frauen (25 Prozent). Am niedrigsten ist der Wert in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier stören sich nur 23 Prozent an digitalem Lametta oder Christbaumkugeln.

Digitale Weihnachtsmuffel müssen nicht ihre Freundeslisten ausmisten, um weniger Weihnachten angezeigt zu bekommen. Besonders eifrige Facebook-Weihnachtsposter lassen sich etwa einfach für die Adventszeit stummschalten.

Oder man entfernt sie aus dem Newsfeed. Dazu reicht ein Klick auf das Dreipunktesymbol in der oberen rechten Ecke eines Beitrags. Anschließend wählt man aus, dass der betreffende Nutzer nicht mehr abonniert werden soll. Das soziale Netzwerk Twitter erlaubt auch das Stummschalten einzelner Begriffe. So lassen sich über die Filtereinstellungen etwa alle Beiträge mit dem Wort «Weihnachten» verbergen.

Für die Studie befragte Bitkom Research 1010 Personen ab 14 Jahren.

Anleitung zum Filtern von Wörtern in Twitter


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Laut einer Umfrage verschicken nur 39 Prozent der Befragten ihre Weihnachtspost auf dem klassischen Weg. Die Mehrheit nutzt dafür Facebook und WhatsApp. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Deutsche senden Weihnachtsgrüße am liebsten digital Die Post hat vor Weihnachten offenbar nicht mehr ganz so viel zu tun. Denn laut einer Umfrage benutzen die Deutschen für ihre Grüße zum Fest lieber Messenger-Dienste. Unternehmen setzen immer noch auf den klassischen Brief.
Unzählige Web-Server ermöglichen heute den Austausch von Daten übers Internet. 1990 legte Berners-Lee den ersten Web-Server der Welt an. Foto: Daniel Reinhardt WWW: Drei Buchstaben, die die Welt veränderten Das World Wide Web hat unser Leben drastisch verändert. Dabei wollte der Wissenschaftler Tim Berners-Lee vor 25 Jahren eigentlich den Informationsaustausch unter Kollegen vereinfachen.
Laut einer Studie des IT-Verbands Bitkom wollen die meisten ihren Weihnachtsbaum beim Händler kaufen. Nur fünf Prozent haben ihn schon mal online geordert. Foto: Fredrik Von Erichsen Weihnachtsbaum wird nur selten online gekauft Inzwischen gibt es zwar fast nichts mehr, was man nicht im Internet bestellen kann, Weihnachtsbäume kaufen die meisten Menschen dennoch lieber beim Händler - ganz analog. Doch die Zahl der online gekauften Bäume nimmt trotzdem zu.
Fast die Hälfte der Deutschen kann mit dem Begriff «Algorithmus» nichts anfangen. Foto: Frank Rumpenhorst Umfrage zu Algorithmen: Viele fühlen sich unbehaglich Dating-Apps, Google, Facebook und Twitter - überall arbeiten im Hintergrund Algorithmen. Eine Studie beleuchtet, was die Deutschen über diese meist streng geheimen mathematischen Formeln als Helfer der großen Plattformen denken und wissen - nicht viel Gutes.