Hotel-PCs nur fürs Surfen und Lesen nutzen

05.07.2019
Für Reisende sind kostenlos nutzbare PCs in Hotel-Lobbys oder an Flughäfen sehr nützlich. Jedoch ist davon abzuraten, sich an so einem Gerät für Online-Dienste jeglicher Art einzuloggen.
Wer auf Reisen sein Notebook mitnimmt, sollte daran denken, dass das Gerät verloren gehen oder entwendet werden könnte. Foto: Britta Pedersen
Wer auf Reisen sein Notebook mitnimmt, sollte daran denken, dass das Gerät verloren gehen oder entwendet werden könnte. Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa/tmn) - Durchs Internet surfen oder etwas lesen - dazu sind öffentliche Rechner in Hotel-Lobbys, Cafés oder an Flughäfen bestens geeignet. Abstand sollte man aber davon nehmen, sich an solchen PCs bei seinen Benutzerkonten für Dienste anzumelden, warnt das Verbraucherportal «Mobilsicher.de».

Insbesondere das Mail-Konto und die Onlinebanking-Bereiche der eigenen Bank sind tabu. Aber auch mit dem Log-in bei sozialen Netzwerken oder Shopping-Seiten tut man sich keinen Gefallen, weil es für den Nutzer unmöglich sei, zu überprüfen, ob nicht vielleicht eine Schad- oder Spionagesoftware alle Tastatureingaben mitschneidet.

Wer auch auf Reisen, im Urlaub oder grundsätzlich viel an Rechnern arbeiten möchte oder muss, und deshalb das eigene Notebook mitnimmt, sollte im Hinterkopf behalten, dass das Gerät jederzeit verloren gehen oder entwendet werden könnte.

Deshalb ist es sinnvoll, zumindest die wichtigsten Daten, am besten aber die ganze Festplatte beziehungsweise den ganzen Speicher zu verschlüsseln. Das gilt auch für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Die modernen Datenkraken sind Online-Dienste: Sie sammeln alle möglichen Nutzerdaten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn Welche Daten soziale Netzwerke sammeln Die großen Internetdienste werden oft als Datenkraken bezeichnet - weil sie meist tatsächlich viele Informationen sammeln, etwa um personalisierte Werbung anzeigen zu können. Wie genau die Dienste den Nutzer kennen, kann überraschen.
Internetkamera im Kühlschrank: Der Fortschritt in der digitalen Welt birgt auch oft neue Gefahren. Foto: Florian Schuh Feind in der Heizung: Sicherheit für das Internet der Dinge Apps für Wohnzimmerlampen, surfende Fernseher und der Schrittzähler am Arm: Das Internet der Dinge ist im Alltag angekommen. Für Verbraucher ist das einerseits praktisch, anderseits riskant. Denn Hackerangriffe gibt es auch jenseits von PC und Smartphone.
Wer einen neuen Router in Betrieb nimmt, sollte sich auch um die richtige Verschlüsselung kümmern. Foto: Christin Klose Router ab Werk oft mit Schwachstellen: Das ist zu tun Meist findet der Router erst Beachtung, wenn das Internet nicht funktioniert. Doch mit dem Gerät sollte man sich unbedingt schon eher beschäftigen - vor allem, wenn er neu ist. Denn viele Router sind falsch vorkonfiguriert.
Papa ruft auf der Tracker-Uhr an - oder auch nicht: Dass Anruferidentiäten leicht gefälscht werden können, ist besonders fatal, wenn Kinder im Spiel sind. Foto: AV-Test-Institut/dpa-tmn Tracker-Uhren für Kinder fallen im Sicherheitstest durch Sie versprechen Eltern Sicherheit durch lückenlose Aufsicht, können dies aber nicht annähernd einhalten. Im Gegenteil: Viele Kinderuhren mit Ortungs- und Telefonfunktion sind selbst ein Risiko für den Nachwuchs.