Hamsterheim nur mit heißem Wasser reinigen

05.10.2021
Hamster sind sehr reinliche Tiere - allerdings setzen sie auch reichlich Geruchsmarken. Bei der Reinigung müssen Halter aufpassen, damit die nicht alle auf einmal flöten gehen.
Das Gehege für den Goldhamster sollte alle zwei Wochen gereinigt werden. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn
Das Gehege für den Goldhamster sollte alle zwei Wochen gereinigt werden. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Bei der Reinigung von Bodenwanne, Schlafhäuschen, Gitteraufsatz und Näpfen im Hamsterheim sollten Besitzer von Gold- oder Zwerghamster keine Desinfektionsmittel verwenden. Heißes Wasser genügt, raten die Experten der Website «Ein Herz für Tiere».

Und so wird das Hamsterheim richtig gereinigt:

- Die dicke Einstreuschicht dient dazu, Feuchtigkeit abzufangen. Verklumpte und verschmutzte Teile sollten daher einmal wöchentlich ausgetauscht werden. Beim Wechsel von Einstreu wird immer nur ein Teil entfernt - also frisches Einstreu mit dem älteren mischen.

- Trinkgefäße sollten täglich gesäubert werden. Besser als Wasserschälchen, die durch die Einstreu verschmutzt oder vom Temperamentsbündel umgekippt werden, eignet sich dafür eine hängende Trinkflasche.

- Die Futternäpfe müssen ebenfalls täglich gereinigt werden. Es sollte sich dabei um Ton- oder Porzellangefäße mit schwerem Boden handeln. Sie werden so platziert werden, dass sie nicht umfallen können.

- Auch die Säuberung der Urinecke ist täglich fällig.

- Das Gehege an sich ist beim Goldhamster alle zwei Wochen dran, beim Zwerghamster reicht eine monatliche Reinigung.

- Das Schlafhäuschen dient den kleinen Wühlern meist gleichzeitig als Vorratskammer. Baumaterial, das der Hamster in sein Häuschen trägt, sollten nicht komplett erneuert werden. Stattdessen reicht es, immer nur die verschmutzten Teile zu entfernen.

© dpa-infocom, dpa:211005-99-490405/2

"Ein Herz für Tiere" zu Hamsterpflege


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Chinchillas sind nachtaktiv und sollten tagsüber nicht aus ihrem Unterschlupf geholt werden - das stresst sie. Foto: Emily Wabitsch Hamster und Chinchillas tagsüber nicht aufwecken Kleintiere sind oft nachtaktiv - und daran sollten sich auch die Tierhalter orientieren. Wer seinen Hamster oder Chinchilla am Tag weckt und streichelt, riskiert sogar dessen Gesundheit.
Nicht mehr streicheln? Solange Frauen in der Schwangerschaft die allgemeinen Hygiene-Regeln einhalten, müssen sie für das Ungeborene keine Befürchtungen haben. Foto: Westend61/Sebastian Gauert Schwangere müssen nicht auf Haustiere verzichten Die Freude am Haustier ist meistens groß. Das muss sich auch nicht ändern, wenn eine Tierhalterin schwanger wird. Allerdings: Tiere können mitunter Krankheiten übertragen. Deshalb sollten Schwangere ein paar Dinge beachten.
Reagiert ein Goldhamster aggressiv und beißt, könnte Stress oder ein Standortwechsel dahinter stecken. Foto: Jens Schierenbeck Was tun, wenn der Hamster beißt? Wenn die kleinen Nager zubeißen, beginnt für Halter die Suche nach dem Auslöser. Denn neben Angst und Stress, kann das aggressive Verhalten viele andere Ursachen haben:
Hamster graben in ihren Käfigen gern Tunnel. Halter sollten daher zur Sicherheit Hanfstreu mit Heu und Stroh mischen. Foto: Rolf Haid/dpa Hamster brauchen stabile Einstreu im Käfig Die Aktivitäten von Hamstern sind schwer zu beeinflussen. Im Käfig stellen sie sich oft selber Fallen. Das können Halter mit einigen Materialen unterbinden.