Erste Jahresvignetten lohnen sich nicht mehr

20.07.2020
In Österreich brauchen Urlauber auf Autobahnen und Schnellstraßen in der Regel eine Vignette. Doch welches Pickerl rechnet sich, wenn die Hälfte des Jahres vorbei ist?
Die Mautvignette für die Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich können Urlauber an Autobahnraststätten kaufen. Foto: Matthias Balk/dpa/dpa-tmn
Die Mautvignette für die Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich können Urlauber an Autobahnraststätten kaufen. Foto: Matthias Balk/dpa/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Wer mehrmals im Jahr mit dem eigenen Auto nach Österreich fährt, kann zu einer Jahresvignette greifen - seit Mitte des Jahres lohnt sich diese aber nicht mehr.

Günstiger sei es nun, für die Zeit von Anfang August bis Ende November zwei Zwei-Monats-Vignetten zu kaufen, erklärt der ADAC und rechnet vor: Das Jahres-Pickerl kostet 91,10 Euro, für zwei Monate werden 27,40 Euro fällig. Die Ersparnis beträgt somit 36,30 Euro. Ab 1. Dezember ist schon die Jahresvignette 2021 erhältlich und gültig.

Für Urlauber, die nur einmal nach Österreich fahren, dürfte in vielen Fällen schon das Zehn-Tage-Pickerl für 9,40 Euro reichen.

Die Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich sind größtenteils mautpflichtig. Die Vignette gibt es als Aufkleber für die Windschutzscheibe und mittlerweile auch digital. Wichtig: Die digitale Variante gilt bei Bestellung im Internet erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf und ist daher nichts für Spontane.

Auch Tschechien-Urlauber sollten ab September prüfen, ob sie die Jahresvignette für 57 Euro noch ausreichend nutzen. Die monatliche Vignette für das Land kostet 17 Euro. In Slowenien lohnt die Jahresvignette für 110 Euro ab 1. September nicht mehr, so der Autoclub. Die Monatsvignette kostet 30 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200720-99-856343/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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