DHL bietet bald automatische Umleitung an

15.10.2020
DHL will für seine Kunden eine automatische Paketumleitung anbieten. Die Sorglos-Lösung soll noch in diesem Jahr genutzt werden können.
Wer die automatische Umleitung aktiviert, erhält seine Pakete an die voreingestellte Packstation oder Postfiliale. Foto: picture alliance / Holger Hollemann/dpa
Wer die automatische Umleitung aktiviert, erhält seine Pakete an die voreingestellte Packstation oder Postfiliale. Foto: picture alliance / Holger Hollemann/dpa

Bonn (dpa/tmn) - Steht sie gleich um die Ecke, ist eine Packstation äußerst praktisch. Doch die korrekte Angabe der Stationsadresse samt Postnummer ist in manchen Onlineshops schwer bis unmöglich.

Zudem weiß man auch nicht immer, ob der jeweilige Händler überhaupt mit DHL oder an DHL-Packstationen liefert - und ob die Paketmaße die Größe der Stationsfächer nicht vielleicht überschreiten.

Paketumleitung bei Voreinstellung

Auch Freunde und Verwandte schicken Pakete in aller Regel nicht an Packstationen, selbst wenn das die Empfängerin oder der Empfänger am liebsten so hätte. Eine Art Sorglos-Lösung will DHL ab November 2020 mit der sogenannten Paketumleitung anbieten, wie aus den aktualisierten AGB zum Paketempfang hervorgeht.

Und das funktioniert so: Wer sie aktiviert, erhält seine Pakete wann immer möglich an die voreingestellte Packstation oder Postfiliale - auch dann, wenn nur seine Wohnadresse auf dem Paket steht oder beim Bestellen angegeben worden ist. Einzige Voraussetzung: Man muss für die Packstation-Nutzung angemeldet sein beziehungsweise ein DHL-Kundenkonto besitzen.

Einen Tag länger warten

Bislang lassen sich nur einzelne Pakete umleiten, nachdem sie der Empfängerin oder dem Empfänger angekündigt worden sind. Das hat meistens allerdings den Effekt, dass sich die Laufzeit der Sendung um einen Tag verlängert.

© dpa-infocom, dpa:201014-99-943079/5

DHL-Packstation-Anmeldung

Neue AGB


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
TAN-Generatoren als eigene kleine Geräte bieten die Banken bislang fast ausschließlich fürs Onlinebanking an. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Das ändert sich beim Onlineshopping Es passiert beim Online-Shopping: Nach Eingabe der Kreditkartennummer erscheint die Meldung «Der Bezahlvorgang kann nicht ausgeführt werden.» Die Karte sei nicht beim Authentifizierungssystem registriert. Was ist denn hier los?
Wichtige Informationen rund um Versand, Rückgabe oder Käuferschutz sind bei den Asien-Shops gar nicht oder nicht auf Deutsch verfügbar. Foto: Andrea Warnecke Zwischen Frust und Lust: Online-Shopping in Fernost Egal ob Smartphone, Actioncam oder Tablet: Online-Anbieter aus Fernost verkaufen Elektronikgeräte teilweise zu absoluten Schleuderpreisen. Doch wer dort bestellt, braucht nicht nur viel Geduld, sondern auch Mut, gute Vorbereitung und Nerven.
Selten sind die Sneaker - und außerdem noch selten günstig. Kann das ein wahrhaftiges Angebot sein? Wer die Website genau prüft, kann herausfinden, ob sie ein sogenannter Fake-Shop ist oder nicht. Foto: Andrea Warnecke So erkennen Sie Fake-Shops Auf Webseiten mit der Endung «.de» fühlen sich viele Käufer intuitiv gut aufgehoben - was Betrüger zum Beispiel für sogenannte Fake-Shops ausnutzen. Identitätsprüfungen bei «.de»-Domain-Vergaben sollen dies künftig verhindern. Doch die Fake-Shop-Gefahren sind vielschichtiger.
Mit der richtigen E-Mail-Strategie macht man sich das Leben leichter. Foto: Christin Klose/dpa-tmn E-Mail-Adressen sinnvoll organisieren Von einstmals witzigen E-Mail-Adressen wie «süßemaus84» sollte man sich im Laufe seines Lebens verabschieden. Aber worauf kommt es bei der Wahl und der Zahl der Adressen und Anbieter eigentlich an?