Bußgelder im Ausland oft höher als in Deutschland

16.04.2019
Im Ausland zu schnell unterwegs: Das kann teuer werden, denn Verkehrsregeln gibt es auch im Urlaub. Wer also durch fremde Länder unterwegs ist, sollte sich vorab informieren:
Im Ausland drohen zum Teil hohe Bußgelder für Raser. Foto: Josef Reisner
Im Ausland drohen zum Teil hohe Bußgelder für Raser. Foto: Josef Reisner

München (dpa/tmn) - In vielen Ländern Europas sollten Autoreisende noch deutlich stärker aufs Tempo achten als in Deutschland - wenn sie teure Bußgelder vermeiden wollen.

Hierzulande werden für 20 km/h zu viel maximal 35 Euro fällig. In Norwegen riskiert man mit dieser Geschwindigkeitsübertretung dagegen mindestens 480 Euro, in Schweden 230 Euro, in Finnland 200 Euro, in Italien, in den Niederlanden 170 Euro und in der Schweiz 160 Euro. Darauf macht der ADAC in München aufmerksam.

Auch andere Verkehrsverstöße werden im europäischen Ausland teils deutlich härter geahndet als in Deutschland. Beispiel Falschparken: Hierzulande geht es mit 10 Euro Bußgeld los. In Spanien können es laut Autoclub allerdings bis zu 200 Euro sein.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer mit einem Mietwagen zu schnell unterwegs ist, muss neben dem Bußgeld in der Regel auch noch eine Servicegebühr an den Vermieter zahlen. Foto: Bodo Marks Bußgelder für Mietwagen schnell zahlen und Geld sparen Viele Urlauber erkunden ihr Ziel mit dem Mietwagen und kassieren dabei auch mal ein Bußgeld - im Inland wie im Ausland. Das kann zusätzlich kosten, wenn die Mietwagenfirma eingeschaltet wird. Wer die Initiative ergreift, kann das Geld aber sparen.
In den Ferien kommt es oft zum Stau auf den Autobahnen Italiens. Wer im Land der Carabinieri eine Verkehrsstrafe begeht, kann zukünftig auch in Deutschland dafür belangt werden. Foto: Giorgio Benvenuti Italien kann Bußgelder auch in Deutschland vollstrecken Autofahrer aufgepasst: In Italien begangene Verkehrsvergehen können nun in Deutschland vollstreckt werden - und das auch rückwirkend bis zu fünf Jahren! Verkehrssünder sollten dabei unbedingt auf das rechtzeitige Bezahlen des Bußgeldes achten.
Wohnmobilreisende sollten nicht zu viel Gepäck mitnehmen. In manchen Ländern kann überschüssiges Gewicht Geldstrafen nach sich ziehen. Foto: Tobias Hase Im Ausland drohen hohe Strafen für überladene Wohnmobile Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil liegen im Trend. Allerdings sollten Touristen den Caravan nicht überfrachten. Ansonsten drohen im Ausland Geldstrafen. Je nach Land kann es sehr teuer werden.
Wer ab August 2018 mit dem Auto das Atomium in Brüssel besuchen möchte, muss sich für die Umweltzone registrieren. Foto: Franz-Peter Tschauner Für Umweltzone in Brüssel Registrierung ab 1. August Brüssel hat eine Umweltzone eingerichtet, für die sich Autoreisende aus Deutschland online anmelden müssen - auch wenn sie die Auflagen erfüllen. Die Registrierung ist ab 1. August Pflicht.