Berlin und New York wollen im Tourismus zusammenarbeiten

18.09.2019
Berlin und New York stehen auf der Wunschliste vieler Reisender ganz oben. Jetzt wollen die beiden Städte bei Tourismus und Wirtschaftsförderung enger zusammenarbeiten. Helfen soll dabei auch eine Gruppe Studenten.
Berlin und New York wollen künftig gemeinsam neuer Konzepte für nachhaltigen Tourismus entwickeln. Foto: Michael Hanschke
Berlin und New York wollen künftig gemeinsam neuer Konzepte für nachhaltigen Tourismus entwickeln. Foto: Michael Hanschke

New York/Berlin (dpa) - Berlin und New York wollen bei der Entwicklung neuer Konzepte für nachhaltigen Tourismus zusammenarbeiten. Branchenvertreter aus beiden Metropolen unterzeichneten dazu im deutschen Generalkonsulat in New York eine Kooperationsvereinbarung.

Nachhaltiger Tourismus komme auch den Einwohnern der beiden Metropolen zugute, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Außerdem hätten die beiden Städte viel gemeinsam: «New York und Berlin stehen für Internationalität, Vielfalt, Kosmopolitismus und Freiheit.»

Bei der Tourismus-Kooperation handele es sich um die erste zwischen New York und einer deutschen Stadt, sagte Fred Dixon, Chef der New Yorker Tourismusbehörde NYC & Company. «New York und Berlin sind Weltklasse-Ziele, die so viel gemeinsam haben - von herausragender Kultur, Attraktionen, Entertainment, Nachtleben und Veranstaltungen bis hin zu wunderschönen multikulturellen Vierteln, die man entdecken kann, haben beide Städte eine außergewöhnliche Anziehungskraft.»

Um die Kooperation voranzubringen sollen im kommenden Jahr unter anderem Studenten des ArtCenter College of Design in Kalifornien Zeit in beiden Städten verbringen, um neue touristische Ideen zu entwickeln. Zusätzlich wurde am Dienstag ein neues Wirtschaftsvertretungsbüro für Berlin eröffnet. Das Büro in den Räumen der Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftskammer im Financial District soll unter anderem den Handel zwischen beiden Metropolen unterstützen.

2018 besuchten rund 450.000 US-Amerikaner Berlin, rund 613.000 deutsche Touristen kamen nach New York.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Im Naturschutzgebiet „Luneplate“ bei Bremerhaven gibt es einen neuen Radwanderweg. Er hat eine ungefähre Länge von 34 Kilometern und führt durch Naturschutzgebiete, über den Weserdeich und durch Hafenlandschaften. Foto: Ingo Wagner Breites Angebot: Regionen im Nordwesten werten Radwege auf Ob Klubtour, Energiewende auf dem Bauernhof oder Paddelintermezzo - die Angebote für Radurlauber im Nordwesten werden immer differenzierter. Ein Überblick über neue Routen und Ausbauten von Uelzen bis Oldenburg.
Am 1. April startet das neue Verkehrsprojekt «Müritz rundum»: Inhaber einer Gästekarte können die Busse rund um die Müritz dann kostenlos nutzen. Foto: Bernd Wüstneck «Rundum-Ticket» an der Müritz wird erweitert Einmal Kurtaxe bezahlen und den ganzen Urlaub gratis Bus, Schiff und Bahn nutzen? An der Müritz ist ein solches Nahverkehrskonzept mit Erfolg gestartet. 2019 soll das Projekt bis nach Wittstock in Brandenburg ausgedehnt werden.
Im Naturschutzgebiet „Luneplate“ bei Bremerhaven gibt es einen neuen Radwanderweg. Er hat eine ungefähre Länge von 34 Kilometern und führt durch Naturschutzgebiete, über den Weserdeich und durch Hafenlandschaften. Foto: Ingo Wagner Neue Angebote für Radurlauber im Nordwesten Deutschlands Niedersachsen im Urlaub auf dem Fahrrad erkunden: Das geht jetzt vielerorts noch einfacher und vielseitiger. Mehrere Regionen habe ihre Radwegnetze aufgerüstet, neue Angebote sind entstanden.
Der große Treppelsees im Naturpark Schlaubetal ist bei Brandenburgern und Berlinern ein beliebter Erholungsort. Urlaub in den heimischen Regionen liegt im Trend. Foto: Patrick Pleul/dpa Urlaub in der Heimat - Seenspaß und Eselreiten Für viele Brandenburger muss es im Urlaub nicht mehr in die Ferne gehen - denn das Gute liegt so nah. Das Land zwischen Elbe und Oder ist prädestiniert für den «Slow-Tourism».