Hobbyathleten dürfen ganz normal essen

13.11.2019
Erfolgreiches Training ist auch eine Frage der Ernährung. Hobbysportler müssen es damit aber nicht übertreiben.
Äpfel sind nicht nur für sportler gesund. Foto: Robert Günther/dpa-tmn/dpa
Äpfel sind nicht nur für sportler gesund. Foto: Robert Günther/dpa-tmn/dpa

Saarbrücken (dpa/tmn) - Ein voller Bauch trainiert nicht gern. Ansonsten müssten Hobbysportler rund ums Essen aber kaum etwas beachten, erklärt Dennis Pfaff, Ernährungsexperte der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Wichtig sei grundsätzlich, sich ausgewogen und vielseitig zu ernähren. Eine spezielle Athletennahrung sei bei zwei bis fünf Stunden Sport pro Woche aber überflüssig.

Wer mehr als fünf Stunden pro Woche trainiert, bewegt sich schon im leistungsorientierten Bereich - und sollte dann auch seine Ernährung anpassen. Das bedeutet vor allem, kohlenhydrat- und proteinbetont zu essen. Proteine fördern die Regenerationsfähigkeit des Körpers und auch den Muskelaufbau, Kohlenhydrate liefern die nötige Energie für sportliche Höchstleistungen.

Pfaff empfiehlt leistungsorientierten Sportlern zum Beispiel, morgens ein bis zwei Stunden vor dem Training Magerquark oder Skyr mit etwas frischem Obst zu essen. Vor dem intensiven Abend-Training rät er zu etwas Putenbrust oder Kartoffeln mit Ei. Spätestens zwei Stunden nach dem Training sollte dann eine vollwertige gemischte Mahlzeit folgen - so werden die Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt, dazu bekommt der Körper ein möglichst breites Spektrum an Nährstoffen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer solche Muskeln aufbauen will, muss nicht nur hart trainieren. Auch die richtige Ernährung und Pausen sind entscheidend. Foto: Henning Kaiser Mit Disziplin zu starken Muskeln Menschen trainieren aus unterschiedlichen Gründen, um eine stärkere Muskulatur aufzubauen. Wegen der Fitness, der Gesundheit oder besserem Aussehen. Gefragt sind dabei die richtige Technik, Kontinuität - und der Wille, an die Grenze zu gehen.
Einige Stunden am Tag oder einige Tage pro Woche - Wer immer wieder Essenspausen einlegt und in dieser Zeit nur Wasser trinkt, tut seinem Körper tatsächlich etwas Gutes. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn Fit und schlank - Intervallfasten entlastet den Körper Im Silicon Valley greift ein eigenartiger Trend um sich: Die Menschen verzichten stunden- oder tagelang auf Essen, um danach ordentlich reinzuhauen. Angeblich können sie sich besser konzentrieren. Gesund sein soll es auch noch. Was ist dran am Intervallfasten?
Moderne Geräte oder mehrere Saunen - Fitnessstudios überbieten sich in Sachen Ausstattung gegenseitig. Doch viel wichtiger ist Experten zufolge eine gute Betreuung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn Fitnessstudio-Test: Das passende Angebot finden Dass Sport fit und gesund hält, hat sich herumgesprochen. Mehr als 10 Millionen Menschen sind Mitglieder in Fitnessstudios - Tendenz steigend. Wer sich anmelden will, hat allerdings die Qual der Wahl. Laut Stiftung Warentest überzeugen jedoch nicht alle Angebote.
Sport in der Gruppe kann für Senioren auch gut sein, um andere Menschen kennenzulernen. Foto: Henning Kaiser Runter vom Sofa, ab zum Training: Im Alter mit Sport starten Sport ist Mord? Von wegen. Gesundheitliche, aber auch soziale Gründe sprechen für Sport - auch und gerade für Senioren. Nehmen Frauen und Männer im Alter erstmals ein Training auf, sollten sie sich vorher aber vom Arzt beraten lassen.