Ende durch sechs Maschen ziehen: Wollfäden vernähen

07.03.2016
Das selbstgestrickte Kleidungsstück ist fertig. Doch an einer Stelle hängt noch ein Stück Faden heraus. Dieses Wollende kann man ganz einfach wegfriemeln.
Manchmal löst sich das Wollende bei Selbstgestricktem. Foto: Rolf Vennenbernd
Manchmal löst sich das Wollende bei Selbstgestricktem. Foto: Rolf Vennenbernd

Hamburg (dpa/tmn) - Am Schalende löst sich der Wollfaden? Oder das selbst gestrickte Kleidungsstück ist fertig, aber der Faden guckt noch heraus? Kein Problem: Das lässt sich leicht vernähen. Grundsätzlich gilt: Vernäht wird immer auf der Rückseite eines Strickstücks.

Der heraushängende Wollfaden kommt durch das Nadelöhr, erklären die Experten der «Brigitte kreativ» (Ausgabe 1/2016). Dann schiebt man die Nadel durch sechs oder sieben Maschen und zieht den Faden durch. Dabei nicht zu weit durchstechen, sonst wird der Faden auf der Vorderseite sichtbar. Dann wird der Faden abgeschnitten, ein kleines Stück bleibt hängen. Durch leichtes Dehnen rutscht das Fadenende ins Kleidungsstück.

Extra-Tipp: Bei rechten Maschen fädelt man das Fadenende am besten vertikal in Richtung der Reihen, bei linken Maschen horizontal in Richtung der Maschen.


KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Das eher schlichte Jeanshemd lässt sich mit einigen Blümchen aufpeppen. Foto: Initiative Handarbeit/Georg Roske Schwungvoll und reich bestickt: Die Nähtrends im Sommer Der Glockenrock war lange nicht. Und auch nicht Stickerei. Das ändert sich in der Sommermode. Besonders beliebt: Die neue Mode selbst gemacht.
Professionelle Techniken: Optische Effekte in den Haaren können unerwünschte Stellen gut kaschieren. Foto: Britta Pedersen Leichter Farbverlauf kann dünnen Haaransatz kaschieren Einige Zeichen der Alterung lassen sich gut kaschieren - besonders bei den Haaren. Wenn der Haaransatz langsam dünner wird, kann Farbe helfen. Auch die Wahl der Bürste ist wichtig. Eine früher beliebte Technik sollten jedoch insbesondere Männer nicht mehr anwenden.
Im Winter darf das Garn gerne etwas flauschiger sein. Foto: Initiative Handarbeit/Georg Roske Strick hat Hochsaison: Lieblingsteile selber machen Die Strickteile der Saison sind weiter, länger und wolliger als ihre Vorgänger. Klassische Strick-Accessoires wie Mütze und Schal haben es momentan schwer: Ponchos, Capes und Snoods laufen ihnen den Rang ab.
Wenn die Spitze der Nähnadel beschädigt ist, kann sie den Stoff zerstören - das lässt sich vorab etwa an einer alten Strumpfhose testen. Foto: Frank Rumpenhorst Kaputte Nähnadel bleibt in alter Strumpfhose stecken Bei einer Nähnadel lässt sich meist auf den ersten Blick nicht erkennen, ob diese sich noch zum Nähen eignet. Ein simpler Trick hilft, um einen eventuellen Mangel festzustellen.