Diese Stylingprodukte retten die Frisur unter der Mütze

04.01.2022
Wie sehen Sie morgens aus, wenn Sie ins Büro kommen? Noch gut gestylt? Denn bei Mützenwetter hält sich nicht jede Frisur. Es gibt aber Pflegeprodukte, die dabei helfen können.
Mützen schützen - und sie zerstören die Frisur. Aber dafür gibt es Lösungen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Mützen schützen - und sie zerstören die Frisur. Aber dafür gibt es Lösungen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Mützen zerstören Frisuren. Zieht man sie wieder ab, liegen die Haare platt und sind oft auch verstrubbelt. Oder sie fliegen. Dafür gibt es Lösungen: 

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) rät zum Trockenshampoo. Es wird vor dem Losgehen zu Hause direkt auf den Ansatz gegeben. Zieht man dann später die Mütze ab, muss man mit den Fingerspitzen nur kurz die Kopfhaut massieren und dadurch die Ansätze wieder anheben. Denn neben seiner auffrischenden Wirkung fürs Haar sorgt Trockenshampoo grundsätzlich auch für mehr Volumen.

Wachs formt kurzes Haar

Bei kurzen Haaren ist Styling-Wachs eine Alternative. Der IKW rät, eine kleine Menge in den Handinnenflächen aufzuwärmen, dann zügig in den Haaren zu verteilen und die Frisur zu stylen. Wieder ausgekühlt bleiben das Wachs und die Haare in Form.

Wenn die Mütze zu eng gesessen hat, könne man dann noch zusätzlich einzelne Haarpartien zwischen den Fingern wieder leicht erwärmen und seine Frisur noch mal nachstylen.

Fettende Pflege gegen fliegende Haare

Mützenträger haben aber oft auch noch mit einem anderen Problem zu kämpfen: Ihre Haare heben ab, wenn sie die Kopfbedeckung absetzen. Denn im Winter sind die Haare tendenziell trockener als zu anderen Jahreszeiten und laden sich deshalb eher elektrostatisch auf. Die Folge: Fliegende Haare insbesondere bei trockener Heizungsluft oder beim Auf- und Abziehen von Mützen, so der IKW.

Gegen die trockenen Haare helfen Pflegeprodukte, die rückfettende Substanzen enthalten und die laut den Experten auch der ebenfalls unter Trockenheit leidenden Kopfhaut guttun sollen. Darüber hinaus verbessere etwa der Zusatz Panthenol in Shampoos und Conditionern das Vermögen der Haare, Feuchtigkeit zu halten.

Eine weiterer Tipp: Kuren fürs Haar, die man unter einem Handtuch über mehrere Minuten einwirken lässt. Alternativ gibt es Tuchmasken, also mit Wirkstoffen getränkte Vliese zum Auflegen auf das Haar.

Wer vor allem unter trockener Kopfhaut leidet, dem empfiehlt der Verband Haarwasser. Und da das Föhnen die Haare zusätzlich austrocknen kann, sollte man den Haartrockner etwas kühler einstellen.

Fliegendes Haar wegen des Trockenshampoos?

Ein Sonderfall mit fliegenden Haaren können übrigens die Nutzer von Trockenshampoos sein: Den bei manchen fliegen nach dessen Anwendung einzelne Härchen erst recht, wenn man die Mütze abzieht. Und zugleich liegt die Frisur als Ganzes platt am Kopf. Und nun?

Hier rät der IKW als Alternative zu einem Haarspray mit Öl, zum Beispiel mit Arganöl. Es fixiert die Frisur und das enthaltende pflegende Öl beschwere die Haare zugleich ein wenig, damit sie nicht mehr fliegen.

Das Phänomen treffe allerdings nicht auf alle Trockenshampoos zu. Denn diese enthalten in der Regel Tonerde, welches sich wie ein zarter Film über die Haare legt. Das sorgt für mehr Griffigkeit und Stand und sollte prinzipiell das Fliegen unterbinden, so die Experten.

© dpa-infocom, dpa:220104-99-583714/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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