Beim Videodreh Make-up-Regeln beachten

21.03.2016
Wer seine Schminktipps in Videoclips auf YouTube und Co. weitergeben möchte, sollte ein paar Regeln beachten. Denn die Kamera lässt einen schneller blass aussehen, als man denkt.
Sie gehört zu den meistgesehenen Schminktipp-Geberinnen in Deutschland: YouTube-Star Bibis Beauty Palace. Foto: Carmen Jaspersen
Sie gehört zu den meistgesehenen Schminktipp-Geberinnen in Deutschland: YouTube-Star Bibis Beauty Palace. Foto: Carmen Jaspersen

Brekendorf (dpa/tmn) - Dank Videoportalen im Netz kann heute jeder ganz einfach eigene Clips hochladen: Tutorials zum Styling sind dabei sehr beliebt. Wer aber als Video-Coach auftreten möchte, sollte entsprechend Wert auf den eigenen Look legen.

Wichtig ist: Ohne Make-up sollte man kein Video drehen, rät Imageberaterin Anneli Eick aus Brekendorf (Schleswig-Holstein) auf ihrem Blog. Denn die Kamera schlucke Licht und lasse den Gefilmten so schnell blass aussehen ohne Make-up. Vor der Kamera gelten allerdings andere Schminkregeln als im Alltag. Man muss sich etwas stärker schminken, als viele es sonst gewohnt sind.

Zuerst braucht es eine Grundierung, damit die Haut nicht fleckig wirkt. Puder sorgt dafür, dass man im Video später nicht glänzt. Hier ist ganz wichtig, Farben zu wählen, die möglichst an die natürlich Hautfarbe herankommen: Sonst sieht man entweder zu blass aus, oder man erziele den Maskeneffekt, erklärt Eick. Etwas Rouge auf den Wangen bewirkt ein gesundes, fittes Aussehen.

Bei den Augen verzichtet man besser auf blaustichige und weißliche Töne - sie wirken auf einem Video laut der Stilexpertin nicht gut. Und auch zu dunkel sollte es nicht sein, daher nicht zu viel schwarzen Kajal verwenden. Gut sind Beige, Rosé oder helle Brauntöne für den Lidschatten, dann braucht es nur noch etwas Wimperntusche.

Neben den Augen sollten auch die Lippen vor der Kamera etwas betont werden - selbst wenn man normalerweise keinen Lippenstift verwendet. Die Farbe macht man abhängig vom eigenen Farbtypen: Sommer- und Wintertypen wählen eher kalte Farben, Frühlings- und Herbsttypen eher warme.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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