Wie Türen und Fenster barrierefrei werden

16.01.2020
Zu eng, zu hoch, zu tief: Viele Wohnungen und Häuser sind nicht barrierefrei. Fenster und Türen können für viele Menschen eine Hürde sein. Was es beim Umbau zu beachten gilt.
Bodentiefe Fenster ermöglichen Menschen im Rollstuhl den Blick nach draußen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Bodentiefe Fenster ermöglichen Menschen im Rollstuhl den Blick nach draußen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - In einer barrierefreien Wohnung sollten Türen mindestens 90 Zentimeter breit sein. So passen Rollstühle und Rollatoren gut hindurch. Auch Türschwellen können Hürden sein und sollten darum beim Umbau beseitigt werden, rät der Bundesverband ProHolzfenster.

Türgriffe sollten leicht zu greifen und maximal auf der Höhe von einem Meter angebracht sein, empfiehlt die Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Fenster und Türen sollten leicht und mit wenig Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen sein. Für Menschen im Rollstuhl bieten sich niedrige Fenstergriffe an - und bodentiefe Fenster sowie eine durchsichtige Brüstung ab 60 Zentimetern ermöglichen kleinen und sitzenden Menschen den Blick nach draußen. Eine elektronische Bedienung für Fenster und für Türen kann ebenfalls zu einem barrierefreien Zuhause beitragen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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