Lithium-Akkus sollten nicht in der Nähe von Brennbarem laden

25.09.2017
Geräte mit Lithium-Akkus sind beliebt. Heimwerker sollten beim Aufladen jedoch vorsichtig sein, weil von dem wiederaufladbaren Speicher unter ganz bestimmten Umständen Gefahr ausgeht.
Lithium-Akkus sind in Akkuschraubern enthalten. Foto: Emily Wabitsch/dpa-tmn/dpa
Lithium-Akkus sind in Akkuschraubern enthalten. Foto: Emily Wabitsch/dpa-tmn/dpa

Kiel (dpa/tmn) - Von Lithium-Akkus, die viele Geräte für das Heimwerken wie Akkuschrauber versorgen, geht eine Brandgefahr aus. Sie haben eine hohe Energiedichte bei kompakter Bauweise. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) hin.

Bei den Bränden, die durch Elektrizität verursacht werden, hätten Lithium-Akkus einen erheblichen Anteil, zeigt eine Auswertung der vom IFS untersuchten Brände im Zeitraum von 2002 bis 2016. Und das mit steigender Tendenz - denn immer mehr Geräte werden mit diesen Akkus betrieben.

Das IFS rät daher auch zu besonderer Umsicht beim Laden der Akkus. Das sollte nicht in der Nähe von brennbaren Materialien erfolgen. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus dürfen nicht mehr verwendet werden, denn sie erhitzen sich schnell. Das kann zu Kettenreaktionen bis hin zur Explosion führen. Wird ein falsches Ladegerät verwendet, können sich die Akkus ebenfalls entzünden.

Video des IFS zum Thema


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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