Firma ruft Kürbiskern-Produkte zurück

17.08.2018
Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr von Kürbiskern-Produkten der Confiserie Seidl. Sie könnten Glassplitter enthalten. Der Hersteller hat inzwischen die betroffene Charge zurückgerufen.
Die Firma Seidl ruft seine Kürbiskern-Produkte zurück. Sie haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Foto: www.produktwarnung.de
Die Firma Seidl ruft seine Kürbiskern-Produkte zurück. Sie haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Foto: www.produktwarnung.de

Laaber (dpa) - Die Firma Seidl aus Laaber bei Regensburg ruft elf Kürbiskern-Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig mit.

Grund für den Rückruf sind Glassplitter, die ein belieferter Kunde in fünf Tonnen Rohware gefunden habe. Dem Unternehmen nach ist es unwahrscheinlich, dass Splitter verarbeitet wurden, weil die Kürbiskerne kleiner seien und die Glassplitter bei der Qualitätskontrolle, etwa mit dem Sieb, aufgefallen wären.

Nach Angaben des Unternehmens wurden folgende Produkte zurückgerufen: Schokoherz Weiße Schokolade kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Zartbitter kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Vollmilch kernig fruchtig, 80g; Kürbiskerne Wasabi in Runddose, 125g; Kürbiskerne Chili in Runddose, 125g; Kürbiskerne Curry in Runddose, 125g; Backmischung Brot, 370g; Stangerl ZB Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Stangerl VM Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Kürbiskerne Vollmilch, 200g; Kürbiskerne gemischt, 200g.

Die Produkte haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Sie wurden in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vertrieben. Käufer der betreffenden Produkte können diese an die Firma zurückschicken.

Lebensmittelwarnung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wegen einer möglichen Salmonellenbelastung ruft ein Fleischwarenhersteller aus Gütersloh die Geflügel-Minisalamis mit dem Produktnamen «Marten Salametti» zurück. Foto: zur Mühlen Gruppe/zur Mühlen Gruppe/obs Camembert, Geflügelsalami und Puten-Hacksteaks zurückgerufen Sind Lebensmittel verunreinigt oder mangelhaft gekennzeichnet, nehmen Hersteller sie in der Regel aus dem Handel. Derzeit werden aus diesen Gründen ein Camembert aus der Normandie, bei Aldi angebotene Geflügelsalami und Puten-Hacksteaks von Heidemark zurückgerufen.
Diese Kartoffelchips sind vom Rückruf betroffen. Foto: Alnatura/dpa Alnatura ruft Kartoffelchips zurück Sechs Sorten Kartoffelchips hat das Bio-Unternehmen Alnatura zurückgerufen. Die Produkte stammen von der Marke Trafo. Grund: Es könnten Fremdkörper in den Verpackungen enthalten sein.
Chia-Samen (dunkel),Quinoa Pops und Plätzchen mit Matcha-Teepulver: All das gehört zum Trend der Superfoods. Foto: Roland Weihrauch/dpa Siegeszug des Superfoods? Steigende Umsätze mit Chia und Co. Lange waren zucker- und fettreduzierte Produkte trendy in deutschen Supermarktregalen. Nun macht sich das «Superfood» in den Läden breit - und die Branche freut sich über rasant steigende Umsätze.
Fipronil im Ei, Salmonellen im Fleisch: Immer wieder werden in Deutschland Lebensmittel zurückgerufen. Foodwatch schildert in seinem Report, welche Schwachstellen es im System der Lebensmittelwarnung gibt. Foto: Andreas Gebert/dpa Foodwatch: Rückrufaktionen von Lebensmitteln unzureichend Fipronil im Ei, Metallstücke im Keks, Salmonellen im Fleisch: Hunderte Male wurden in den vergangenen Jahren Lebensmittel zurückgerufen. Verbraucherschützern zufolge läuft dabei aber längst nicht alles rund.