Hier gibt es das leckerste Sushi in Saarbrücken und Umgebung

Von Maciej Spiczak , 06.03.2017
Diese Adressen bieten Ihnen die beste Auswahl an Sushi in Saarbrücken.
Diese Adressen bieten Ihnen die beste Auswahl an Sushi in Saarbrücken.

Als saarländische Landeshauptstadt bietet Saarbrücken natürlich vielerlei Möglichkeiten, leckeres und frisches Sushi zu essen. Dabei reicht die Auswahl vom Sushi-Mittagstisch über Sushi-Buffet bis hin zum Lieferservice für das beliebte Gericht, das vor allem für die Verbindung von rohem Fisch, Seetang und Reis bekannt ist. Doch Sushi-Neulinge müssen sich von dieser einfachen Beschreibung nicht abschrecken lassen, denn das aus Japan stammende Gericht bietet noch viel mehr. 

Während die bekanntesten Zubereitungsarten, das sogenannte „Nigiri“ (mit der Hand geformt) und „Maki“ (mit einer Bambusmatte gerollt),in allen Saarbrücker Sushi-Restaurants und auch Sushi-Bars vertreten sind, gibt es noch viele weitere Variationen. Diese entstehen durch die unterschiedlichen Füllungen oder Beläge: Hier nimmt man – neben den verschiedensten Fischsorten -  auch gerne Garnelen, Hähnchen, verschiedenes Gemüse, Tofu, Ei sowie Rindfleisch. 

Und wem das immer noch nicht reicht, der findet in Saarbrücken ebenso Restaurants, die moderne Sushi-Fusion-Küche anbieten: Eine Art der Zubereitung, die traditionelles Sushi mit westlicher Küche vereint. 

Sushi-Ursprünge 

Sushi, in der Form wie es man heute kennt, stammt ursprünglich nicht aus Japan, sondern Südostasien: Entlang des Mekong-Flusses entwickelten die Bewohner eine Konservierungsmethode für Süßwasserfisch. Hierbei wurde der gefangene Fisch gesäubert und in gekochtem Reis eingelegt. Das machte den Fisch lange haltbar, der säuerliche Reis wurde weggeschmissen. Diese Vorgehensweise erreichte im Laufe der Zeit China und von dort aus im 8. Jahrhundert Japan. 

Bis ins 14. Jahrhundert haben die Japaner diese Methode weiterhin angewendet. Dann ging die Bevölkerung dazu über, Fisch und Reis zu einem früheren Zeitpunkt zu essen, also noch vor dem Beginn des Fermentationsprozesses: Hierbei wurde der Grundstein für das heutige Sushi gelegt.  

So kam Sushi nach Europa

In den westlichen Ländern gewann Sushi  hauptsächlich während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Das erste Sushi-Restaurant eröffnete 1984 als „Kaitenzushi“-Bar in Paris. „Kaitenzushi“ bedeutet dabei etwa „Förderband-Sushi“. Hierbei bestellt der Gast das Essen nicht beim Koch, sondern holt es sich direkt vom Förderband, das am Tisch des Gastes vorbeifährt. 

Während die Bar in Paris zunächst noch wenig angenommen wurde, erwies sich eine Eröffnung der „Yo-Sushi“-Kette in England als Meilenstein der europäischen Sushi-Geschichte. Denn hier wurde mit der Verbindung von Sushi sowie „westlicheren“ Gerichten – etwa frittiertes Gemüse, Frühlingsrollen oder kleine Fleisch-Speisen – ein bis heute sehr erfolgreiches Konzept geschaffen. 

Die besten Adressen für Sushi in Saarbrücken

Die Sushi-Auswahl in der saarländischen Hauptstadt ist groß. Ob Restaurant, Bar, Sushi-to-go oder Lieferservice: Saarbrücken erfüllt so ziemlich jeden Wunsch eines Sushi-Liebhabers. Hier gibt es eine Übersicht der besten Orte für das beliebte japanische Gericht: 

Oishii
Oishii Saarbrücken GmbH Berliner Promenade 17 -19, 66111 Saarbrücken-St Johann
Sushi Bar Obertorstr. 3, 66111 Saarbrücken-St Johann
Hokkaido Mainzer Str. 152, 66121 Saarbrücken-St Johann

Sushi im benachbarten Saarlouis 

In Saarbrücken sind bereits alle Sushi-Restaurants und Bars bis auf den letzten Tisch reserviert? Dann versuchen Sie doch einmal Sushi in Saarlouis

Grand – The Sushi Circle

Das Herzstück des Restaurants in der Alte-Brauerei-Straße 14 ist die Sushi-Bar, um die 50 Sitzplätze verlaufen. Dabei fährt das Sushi auf einem Band vor dem Gast vorbei, die gewünschte Speise kann so während des Buffets einfach heruntergenommen werden. Das Mittagsbüffet kostet von Montag bis Freitag 11,50 Euro. Samstag und Sonntag liegt der Preis bei 13 Euro. Das Abendbuffet hingegen ist mit 18 Euro (von Sonntag bis Donnerstag) ein wenig teurer. Freitags, samstags und sonntags kostet das Buffet 20,50 Euro. 

Ichi Asia Restaurant

Das Ichi Asia Restaurant befindet sich in der Silberherzstraße 19. Auch dort kann man beim all you can eat-Buffet nach Belieben mit dem Tablet bestellen. Das Mittagsmenü gibt es von Montag bis Samstag für 11,50 Euro. Das Abendmenü kostet von Montag bis Sonntag 23,80 Euro. 

Sushi selber machen

Sushi eignet sich hervorragend, um die verschiedenen kleinen Reis-Leckereien gemeinsam mit Freunden oder Familie vorzubereiten. Denn zur Herstellung sind einige Schritte notwendig, die sich bestens unter mehreren Helfern aufteilen lassen. 

Bis zum perfekten Sushi ist es ein langer Weg. Nicht umsonst dauert die traditionelle Ausbildung zum Sushi-Meister bis zu 10 Jahre. Doch mit einigen Tipps und ein wenig Übung gelingt auch Ihnen der Einstieg in die Sushi-Küche. Hier haben wir die wichtigsten Grundlagen zusammengefasst:

Das wird benötigt:

  • Füllung
  • Sushi-Reis
  • Nori-Blätter
  • Sojasauce
  • Wasabi
  • Bambusmatte

 

Diese grundlegenden Zutaten bekommen Sie in fast jedem Asia-Shop, zum Beispiel auch im Asia-Smile Saarbrücken oder im Asia Sunrise Saarbrücken

So kocht man Sushi-Reis 

Für zwei Personen reichen etwa 300g Sushi-Reis, sechs Esslöffel Reisessig, zwei bis drei Esslöffel Zucker und eine kleine Prise Salz. 

  • Zuerst muss der Reis gewaschen werden. Hierfür den Reis in ein Sieb leeren und dieses mit Wasser durchlaufen lassen. Währenddessen gelegentlich umrühren. Der Reis ist sauber, sobald das Wasser klar wird. 
  • Den Reis in einen Topf umfüllen, mit frischem Wasser auffüllen und für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach Ablauf der Zeit das Wasser abgießen. Nun ist der Reis bereit, gekocht zu werden.
  • Für 300g Reis 375ml warmes Wasser dazugeben, den Reis aufkochen lassen und direkt wieder auf niedrige Hitze stellen. Dabei sollte der Deckel stets auf dem Topf bleiben, sodass der Wasserdampf innen zirkulieren kann.
  • Insgesamt 15 Minuten köcheln lassen. Ist der Reis fertig, so füllt man ihn in eine Schüssel um und gießt den Reisessig darüber. Zu guter Letzt den fertigen Reis etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Sushi belegen oder füllen

Nachdem der Reis gekocht ist, folgen die letzten Schritte bis zum fertigen Sushi. Grundsätzlich lassen sich hier zwei Zubereitungsarten unterscheiden, nämlich Maki und Nigiri. Unter Maki versteht man eine Sushi-Rolle, bei der die Füllung innen und das Algenblatt außen ist. Der Aufbau erfolgt dabei in dieser Reihenfolge:

  • Zunächst ein passendes Nori-Blatt auf die Bambusmatte legen. Dann das Blatt mit einer Reisschicht ausstreichen und darauf die entsprechende Füllung legen. Nun mit der Bambusmatte die Rolle formen und zuletzt in acht gleiche Stücke schneiden. 
  • Beim Nigiri wird im Gegensatz zum Maki lediglich ein Reisbällchen mit der Hand geformt und anschließend belegt. Hierzu nimmt man einen mittelgroßen Ball Reis in die Hand. Diesen bringt man durch gefühlvolles Kneten in die typische ovale Form.
  • Im letzten Schritt belegt man nun den geformten Reis mit der gewünschten Zutat, beispielsweise einem Stück Lachs oder Tofu. 

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