Stiftung Warentest: Wenig Keimbelastung bei Mozzarella

29.04.2016
Er schmeckt zu Gemüse, Pasta oder Fleisch: Mozzarella wird in der Küche vielseitig eingesetzt. Ein aktueller Test zeigt, dass der Käse im Handel kaum Keimbelastungen aufweist und quasi unbedenklich eingesetzt werden kann.
Mozzarella wird aus Kuhmilch oder Büffelmilch hergestellt. Foto: Frank Rumpenhorst
Mozzarella wird aus Kuhmilch oder Büffelmilch hergestellt. Foto: Frank Rumpenhorst

Berlin (dpa/tmn) - Bei Mozzarella müssen Verbraucher sich weniger Sorgen als früher wegen Keimbelastungen machen. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest, bei der 16 Produkte aus Kuhmilch und 4 aus Büffelmilch analysiert wurden.

Bei dem Kuhmilchkäse erhielten alle bis auf einen bei der mikrobiologischen Qualität die Note «sehr gut» oder «gut». Anders sah das Bild bei dem Mozzarella aus Büffelmilch aus: Von vier getesteten waren zwei nur «ausreichend». Insgesamt sind die Ergebnisse aber deutlich besser ausgefallen als bei einem früheren Test. Damals hatte die Stiftung Warentest in jedem zweiten Produkt einen erhöhten Gehalt auffälliger Keime festgestellt.

In der Gesamtnote schnitten die getesteten Kuhmilchmozzarella mehrheitlich gut ab, es wurde nur ein Produkt wurde mit «ausreichend» bewertet. Testsieger beim Kuhmilchmozzarella waren der Casale Fresco Mozzarella Classico von Aldi Nord (Gesamtnote gut (1,7)),der Casale Fresco Mozzarella Mini-Classico von Aldi Nord (Gesamtnote gut (1,8); der Bio Mozzarella von Aldi Süd (Gesamtnote gut (1,8)) und der Mondo Italiano Mozzarello von Netto Markendiscount (Gesamtnote gut (1,8)).

Beim Büffelmozarella war der Testsieger der Mozzarella di latte di Bufala von Galbani (Gesamtnote Gut (1,9)),gefolgt vom Mozzarella di latte di Bufala von Mandara (Gesamtnote: Gut (2,2)).


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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