Schielen auf Dividende: Nicht nur auf eine Branche setzen

04.04.2016
Beispiel Volkswagen - auch bei großen Unternehmen können Anleger mal ohne Dividende ausgehen. Doch insgesamt führt die Anlageform oft zu einer verlässlichen Rendite. Genügend Eigenkapital und stabile Einnahmen zeichnen dividendenstarke Unternehmen aus.
Grundsätzlich kann die jährliche Gewinnausschüttung wesentlich zur Rendite der Anleger beitragen. Foto: Jens Schierenbeck
Grundsätzlich kann die jährliche Gewinnausschüttung wesentlich zur Rendite der Anleger beitragen. Foto: Jens Schierenbeck

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer bei Aktien auf Dividendentitel setzt, sollte verschiedene Wertpapiere mit hohen Ausschüttungen aus mehreren Branchen berücksichtigen. Denn auch Dividenden können schwanken.

Darauf macht die Aktion «Finanzwissen für Alle» der Fondsgesellschaften aufmerksam. Entwickeln sich die Geschäfte der Unternehmen schlecht, müssen oftmals die Gewinnausschüttungen teilweise oder mitunter sogar ganz gestrichen werden.

Anfang 2016 mussten zum Beispiel die Aktionäre großer Energieversorger diese Erfahrung machen. Auch bei Volkswagen gehen Aktionäre dieses Jahr möglicherweise leer aus.

Grundsätzlich können Dividenden aber bei Aktien zu einer verlässlichen Rendite beitragen: In den vergangenen 40 Jahren stammte der Gesamtertrag europäischer Aktien gemessen am Index MSCI Europa zu über 40 Prozent aus Dividenden. Fast 60 Prozent der Wertentwicklung von Aktien steuerten Kursgewinne bei, erklärt die Aktion.

Dividendenstarke Unternehmen sind für Anleger aber noch aus anderen Gründen attraktiv: Sie haben in der Regel mehr Eigenkapital und stabilere Einnahmen. Deshalb schwanken ihre Kurse oft weniger stark als die Kurse anderer Werte.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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