Wünsche und Kosten für Beerdigung rechtzeitig abklären

16.09.2016
Der Tod eines Menschen stellt für Angehörige häufig nicht nur eine emotionale Belastung dar. Auch die Organisation der Beerdigung und finanzielle Aspekte stehen plötzlich im Vordergrund. Um späteren Stress zu vermeiden, sollte man daher früh vorsorgen.
Rechtzeitig vorsorgen: Eine Beerdigung ist in Deutschland Pflicht und belastet die Angehörigen mit Kosten. Foto: Federico Gambarini (Archiv)
Rechtzeitig vorsorgen: Eine Beerdigung ist in Deutschland Pflicht und belastet die Angehörigen mit Kosten. Foto: Federico Gambarini (Archiv)

Berlin (dpa/tmn) - Damit Angehörige sich in der Trauerphase wenig um Organisatorisches und Finanzielles kümmern müssen, sollte man sich rechtzeitig um die eigene Bestattung Gedanken machen. Und seine Wünsche vorab schriftlich fixieren.

Möglich ist das beispielsweise mit einem Bestattungsvorsorgevertrag, der direkt mit einem Bestattungsunternehmen abgeschlossen werden kann, informiert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Vereinbarung regelt Art und Details der Beerdigung und ist für die Erben bindend.

In Deutschland besteht eine Bestattungspflicht. Deshalb sollte man auch den Kostenpunkt durchdenken und entsprechend vorsorgen. Denn sonst müssen Angehörige alle Kosten, die im Zusammenhang mit einer Bestattung anfallen, übernehmen. Die Höhe der Summe kann stark variieren und ist auch von den eigenen Wünschen abhängig - eine Waldbestattung kann laut GDV etwa zwischen 300 und 6000 Euro kosten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Für Paare ändert sich bei einem gemeinsamen Hausstand einiges in Bezug auf Versicherungen. Foto: Daniel Bockwoldt Auf welche Versicherungen Paare verzichten können Wenn Paare zusammenziehen, können sie ihren Versicherungsschutz optimieren. Welche Verträge wichtig sind und welche überflüssig - hier drei Beispiele.
Auch wenn man mit dem Versicherungsmakler befreundet ist, sollte man ihm nicht blind vertrauen. Das zeigt ein Fall, auf den die Verbraucherzentrale Hamburg hinweist. Foto: Patrick Pleul Oft zu großes Vertrauen in Versicherungsstipps von Bekannten Wer bei Finanzangelegenheiten Hilfe sucht, hört sich häufig zuerst im Bekanntenkreis um. Manchmal findet sich dort auch jemand, der kompetente Tipps geben kann. Allerdings kann die Beratung durch einen Freund auch schnell schiefgehen.
Rechtsschutz-Versicherungen sind im Vergleich zum letzten Test vor drei Jahren teuer geworden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa «Finanztest»: Alte Rechtsschutzversicherung oft besser Manchmal lohnt es sich, treu zu sein. Bei Rechtsschutzversicherungen zum Beispiel. Weil Versicherer ihre Bedingungen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben, fahren Kunden mit alten Verträgen oft besser.
Senioren sollten darauf achten, dass sie nicht zu hohe Beiträge an die Kfz-Versicherung bezahlen müssen. Foto: Felix Kästle Senioren am Steuer: Höhere Kfz-Prämien vermeiden Im Alter werden die Augen schlechter, und die Konzentration lässt nach - und dann baut man leichter Unfälle. Doch stimmt das immer? Fakt ist: Senioren müssen nicht selten höhere Prämien für ihre Kfz-Versicherung bezahlen. Was können sie dagegen tun?