Wie Anleger ihr Depot fit machen können

22.01.2019
Langfristige Anleger müssen damit rechnen, auch mal ein schlechtes Börsenjahr zu erleben. Laut Experten lässt sich das nicht vermeiden. Wichtig ist nur, wie man damit umgeht. Also cool bleiben und aufräumen.
An vielen Börsen lief es im vergangenen Jahr nicht so gut. Anleger sollten deshalb nicht in Panik verfallen. Foto: Arne Dedert
An vielen Börsen lief es im vergangenen Jahr nicht so gut. Anleger sollten deshalb nicht in Panik verfallen. Foto: Arne Dedert

Berlin (dpa/tmn) - An vielen Börsen lief es im vergangenen Jahr schlecht. Für Anleger ein guter Zeitpunkt im Depot aufzuräumen: Wer jetzt ausmistet, spart sich künftig viel Arbeit und verbessert seine Chancen, erklären die Experten der Stiftung Warentest in der Zeitschrift «Finanztest» (Heft 2/2019).

Grundsätzlich gilt: Wer langfristig anlegt, wird ab und zu auch ein schlechtes Börsenjahr wie 2018 erleben. In solchen Phasen ist es bereits ein Erfolg, wenn die Geldanlagen nicht mehr als der Marktdurchschnitt eingebüßt haben. Wichtig: Standhaft bleiben. Wer planlos umschichtet verursacht Kosten und belastet die Rendite.

Auf die Verkaufsliste können aber alle Finanzprodukte, von denen Sparer nicht mehr überzeugt sind. Wer etwa ein riskantes Zertifikat im Bestand hat, das er heute nicht mehr kaufen würde, kann es durch ein vernünftiges und preiswertes Investment ersetzen. Auch alte Aktienbestände können auf den Prüfstand gestellt werden. Wer aus jetziger Sicht eine bestimmte Aktie nicht mehr in die engere Wahl ziehen würde, hat keinen Grund, sie zu behalten.

Tipps der Stiftung Warentest


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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