Vor undurchsichtigen Goldsparplänen in Acht nehmen

14.02.2020
Gold gilt als solide Anlage, ein Sparplan mit rentabler Rendite klingt verlockend - besonders in der aktuellen Niedrigzinsphase. Warum nicht beides kombinieren? Verbraucherschützer raten da eher ab.
Nicht alles was glänzt, ist Gold: Wer über Sparpläne in Edelmetall investiert, sollte vorsichtig sein. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Nicht alles was glänzt, ist Gold: Wer über Sparpläne in Edelmetall investiert, sollte vorsichtig sein. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Jeden Monat zahlt der Anleger eine feste Rate und erwirbt dafür Gold. Viele Anbieter von Goldsparplänen locken mit rentablen Renditen. Doch wie attraktiv sind die Angebote wirklich?

Susanne Götz von der Verbraucherzentrale Bayern warnt vor undurchsichtigen Verträgen. Häufig sei unklar, wie viel Gold Anleger tatsächlich für das eingezahlte Geld erhalten.

Das Ganze funktioniert so: Das Edelmetall lagert meist in einer Depotbank oder beim Anbieter. Am Ende bekommen Anleger das Gold ausgezahlt, oder sie verkaufen monatlich erworbene Anteile zurück.

Manche Anbieter werben mit hohen Renditen - trotz Niedrigzinsphase. Die Finanzjuristin gibt zu bedenken: Beim Rückkauf können überhöhte Gebühren entstehen. Zum Teil erschwerten auch lange Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten den Ausstieg aus dem Vertrag.

Unter Umständen kann nur noch ein Rechtsberater helfen, das investierte Geld zurückzubekommen. Er kann auch prüfen, ob eine Falschberatung vorlag und Schadenersatzanspruch besteht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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