Vermögenswirksame Leistung zahlen sich aus

20.08.2020
Der Betrieb kann Beschäftigte beim Sparen unterstützen - mit vermögenswirksamen Leistungen. Der Vorteil: Damit lässt sich quasi nebenbei ein kleines Finanzpolster aufbauen.
Mit vermögenswirksamen Leistungen können Arbeitnehmer nebenbei ein kleines Finanzpolster aufbauen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Mit vermögenswirksamen Leistungen können Arbeitnehmer nebenbei ein kleines Finanzpolster aufbauen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Zwischen 6,65 und 40 Euro pro Monat können Beschäftigte zusätzlich von ihrem Chef bekommen - als Vermögenswirksame Leistungen (VL). Nach sechs Jahren kann sich der Höchstsatz von 40 Euro immerhin auf 2880 Euro zuzüglich Zinsen oder Zulagen summieren, rechnet der Bundesverband deutscher Banken vor.

Wie viel Geld Beschäftigte genau von ihrem Chef erhalten, hängt von der Region und der Branche ab.

Die Voraussetzug: Beschäftigte schließen einen VL-Vertrag ab - möglich sind beispielsweise ein Sparvertrag, ein Bausparvertrag oder ein Wertpapier-Sparplan. Der Vertrag läuft sechs Jahre und ruht ein weiteres Jahr - nach sieben Jahren können Arbeitnehmer dann frei entscheiden, wie Sie über ihr Geld verfügen wollen.

Zusätzlich gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Zulagen vom Staat - die Förderung ist aber an Einkommensgrenzen gebunden. So sind beispielsweise 43 Euro pro Jahr für die Tilgung eines Baukredits oder für den Bausparvertrag möglich. Oder etwa bis zu 80 Euro pro Jahr für alle, die die VL-Beiträge in einen Aktienfondssparplan einzahlen.

© dpa-infocom, dpa:200820-99-239690/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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