Verbraucher über Energiesparmaßnahmen informiert

02.10.2020
Mit dem Oktober beginnt auch die Heizsaison. Wie viel Heizkosten in den kalten Monaten anfallen, können Verbraucher ein Stück weit mitbestimmen. Viele wissen das auch.
Zum Themendienst-Bericht vom 2. Oktober 2020: Das eigene Heizverhalten hat Einfuss auf die Heizkosten. Die große Mehrheit der Verbraucher weiß das auch. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Zum Themendienst-Bericht vom 2. Oktober 2020: Das eigene Heizverhalten hat Einfuss auf die Heizkosten. Die große Mehrheit der Verbraucher weiß das auch. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Eschborn (dpa/tmn) - Das eigene Heiz- und Lüftungsverhalten hat einen großen Einfluss auf die Heizkosten. Das wissen 93 Prozent der Bundesbürger, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gapfish im Auftrag des Energiedienstleisters Techem zeigt.

Viele wenden dieses Wissen auch an: So setzen tatsächlich 72 Prozent der Befragten auf Stoßlüften statt dauerhaftes Kippen der Fenster, und 68 Prozent räumen ihre Heizkörper frei, um für eine optimale Wärmeverteilung zu sorgen.

Allerdings gibt es in manchen Fragen Aufholbedarf: So entlüften nur 43 Prozent der Befragten regelmäßig ihre Heizkörper und nur 45 Prozent schließen innerhalb der Wohnung Zimmertüren. Ein Durchschnittshaushalt verbraucht rund 85 Prozent seiner Energie für Heizwärme und Warmwasser und nur etwa 15 Prozent für Strom.

Für die Umfrage hat Techem 2002 Haushalte mit volljährigen Bewohnern befragt, die in Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten wohnen. Die Online-Erhebung erfolgte im Juli 2020 und ist repräsentativ für die regionale Verteilung deutscher Bewohner von Mehrfamilienhäusern auf die Bundesländer.

© dpa-infocom, dpa:201002-99-797487/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Strom kann ganz schön teuer sein. Kunden haben aber die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/dpa-tmn Energieanbieter wechseln ist einfach Ohne Strom und Gas geht nichts. Die Kosten für den Energieverbrauch können ins Geld gehen. Wer vergleicht und rechnet, kann aber durchaus sparen. Der Anbieterwechsel ist nicht kompliziert.
Den Stecker ziehen: Wenn Stromversorger den Preis erhöhen, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Tipps zum Tarifwechsel bei Strom und Gas Die Energiekosten steigen Jahr um Jahr? Das muss nicht sein. Mit einem Tarifwechsel können Verbraucher viel Geld sparen. Worauf es bei der Suche nach einem neuen Tarif ankommt.
Damit es nicht zu Überraschungen kommt, sollten Mieter den Zähler direkt beim Einzug ablesen. Foto: Ralf Hirschberger Zählerstand direkt beim Einzug dem Versorger mitteilen Wieviel Wasser oder Strom verbraucht wird, ist von Haushalt zu Haushalt verschieden. Wer in eine neue Wohnung einzieht, sollte den Zähler direkt ablesen. So lassen sich eventuelle Unterschiede im Verbrauch direkt feststellen.
Lockangebot: Bei Stromverträgen mit Bonus sparen Verbraucher oft nur im ersten Jahr. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Stromvertrag mit Bonus lohnt oft nicht