So erkennen Verbraucher Fake-Shops

06.04.2020
Im Internet erlebt der Goldhandel derzeit eine Blüte. Allerdings sind viele Seiten, auf denen das Edelmetall angeboten wird, gefälscht. Mit ein paar Tricks lassen sich die Fake-Shops aber erkennen.
Betrüger versuchen derzeit im Internet, mit vermeintlichen Goldverkäufen Kasse zu machen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor solchen Fake-Angeboten. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn
Betrüger versuchen derzeit im Internet, mit vermeintlichen Goldverkäufen Kasse zu machen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor solchen Fake-Angeboten. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn

Potsdam (dpa/tmn) - Gold ist bei vielen Verbrauchern derzeit gefragt. Doch Vorsicht: Betrüger versuchen, vor dem Hintergrund der Corona-Krise Kasse zu machen, warnt die Verbraucherzentrale Brandenburg. Sie verkaufen im Internet Gold, das es gar nicht gibt. Drei Tipps, wie sich Fake-Shops erkennen lassen:

- Rabatt für Neukunden: Wer über eine Suchmaschinen bei einem Fake-Shops landet, bekommt oft einen hohen Neukundenrabatt von mal 300, mal 400 Euro angeboten. Das sollte Kunden stutzig machen. Misstrauisch machen sollten außerdem fehlende Telefonnummern oder negative Bewertungen im Internet.

- Impressum verifizieren: Viele Fake-Shops verweisen im Impressum auf einen real existierenden Gold-Shop. Dadurch sind die unseriösen Angebote an dieser Stelle nicht leicht zu erkennen. Interessierte sollten deshalb aktiv die dortigen Angaben überprüfen, zum Beispiel durch Anrufe bei den realen Unternehmen, um nicht auf Identitätsfälschungen herein zu fallen.

- Links zu Gütesiegeln: Oft werden auf den Seiten Bilder verschiedener echter Gütesiegel gezeigt. Eigentlich sollten die Bilder mit den Seiten des Siegel-Betreibers verlinkt sein. Verbraucher sollten das mit einem Klick auf das Gütesiegel prüfen. Ohne entsprechenden Link handelt es sich zumeist um eine Fälschung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Putzhilfen werden mittlerweile oft über Online-Portale gebucht. Die gute Nachricht: Die Kosten können steuerlich dennoch abgesetzt werden. Foto: Christin Klose/dpa Steuerbonus für Putzkraft auch bei Buchung über Vermittler Hausarbeit kann lästig sein. Viele beauftragen daher Hilfskräfte über spezielle Internetportale. Doch lassen sich die Kosten dann noch steuerlich geltend machen? Schließlich ist das Portal im Prinzip ja nur für die Vermittlung zuständig.
Wer Geld anlegen möchte, sollte sich nicht auf Robo-Advisor im Netz verlassen. Laut Verbraucherschützern informieren sie nicht umfassend über die Finanzprodukte. Foto: Georg Hilgemann/dpa Geldanlage 4.0: Robo-Advisor bieten keine Beratung Einfach ein paar Auswahlkriterien eingeben und schon erhält man passende Finanzprodukte? Das erhoffen sich viele Anleger, die im Internet einen Robo-Advisor nutzen. Doch Verbraucherschützer warnen vor solchen «Online-Beratern».
Vermeintliche Experten versprechen oft goße Gewinne mit Aktien. Doch solche Aussagen sind nichts als Werbung. Anleger sollten sich daran nicht orientieren. Foto: Frank Rumpenhorst Wie sich gute Aktien finden lassen Geldanlage ist eine Vertrauenssache. Das gilt vor allem bei vermeintlich heißen Aktien-Tipps. Denn nicht immer sind die «Kursraketen» oder «unentdeckten Perlen» ihr Geld wirklich Wert.
Bei Gold bekommen Anleger keine Rendite. Gewinn machen sie nur über Preissteigerungen. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn Gold ist kein Ersatz für Festgeld Beim Blick auf den steigenden Goldpreis bekommen Anleger derzeit glänzende Augen. Für ein breit aufgestelltes Depot ist das Edelmetall aber nur als Beimischung sinnvoll. Denn Rendite gibt es nicht.