Rentenbeiträge: Beitragspflicht für selbstständige Lehrer

23.08.2021
Lehrer arbeiten nicht nur als Angestellte, sondern oft auch als Freiberufler. Wichtig zu wissen: Ab einer bestimmten Grenze müssen auch selbstständige Lehrkräfte in die Rentenversicherung einzahlen.
Wer freiberuflich Unterricht gibt, muss ab einer bestimmten Grenze Beiträge für die Rentenversicherung zahlen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Wer freiberuflich Unterricht gibt, muss ab einer bestimmten Grenze Beiträge für die Rentenversicherung zahlen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Ob Nachhilfe, Sport oder Kreatives: Wer als freiberuflicher Lehrer mehr 450 Euro verdient, muss Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Hierbei gilt als Lehrtätigkeit nicht nur die klassische Nachhilfe für Schüler: Was zählt, ist die Übermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Gruppen- oder Einzelunterricht. Deshalb gehören zum Beispiel auch das Anleiten von Sport- und Gesundheitskursen, von Kreativkursen oder in einer Fahrschule dazu.

Auch selbstständige Tätigkeiten als Coach oder Trainer gelten als Lehrtätigkeit. Innerhalb von drei Monaten nach Beginn müssen freiberufliche Lehrer ihre Tätigkeit bei der gesetzlichen Rentenversicherung anmelden.

Selbstständige Lehrer, die die monatliche Grenze von 450 Euro nicht überschreiten, müssen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung leisten. In der Regel sind sie jedoch ab einem Verdienst von 450,01 Euro im Monat in der Rentenversicherung beitragspflichtig.

© dpa-infocom, dpa:210823-99-937062/2

Broschüre der Deutschen Rentenversicherung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Wie viel Rente könnte es eines Tages geben? Die Info der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) bekommt jeder, der mindestens 27 Jahre alt ist. Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn Durchblick bei der Renteninformation Jährlich erhalten Millionen Arbeitnehmer Schreiben von der Rentenversicherung. Die geben Auskunft zur künftigen Höhe der Rente. Wer die Informationen achtlos weglegt, verschenkt eventuell Geld.
Zwar ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland leicht gesunken, bei den über 70-Jährigen nimmt die Überschuldung jedoch zu. Foto: Angelika Warmuth/dpa Altersüberschuldung steigt dramatisch an Immer mehr Senioren können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, zeigt der «Schuldneratlas 2019». Und Besserung ist nach Einschätzung von Experten nicht in Sicht. Im Gegenteil.
Ungewisse Zukunft - wie sich eine überstandene Covid-19-Erkrankung auf die Möglichkeiten auswirkt, eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit neu abzuschließen, können Verbraucherschützer noch schlecht einschätzen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn Was Covid-19 für Berufsunfähigkeitsversicherungen bedeutet Rund um die Corona-Pandemie gibt es viele ungeklärte Fragen, etwa zu den möglichen Langzeitfolgen nach überstandener Covid-19-Erkrankung. Was bedeutet das für eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Wie viel Rente könnte es eines Tages geben? Die Info der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) bekommt jeder, der mindestens 27 Jahre alt ist. Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn Durchblick bei der Renteninformation Jedes Jahr erhalten Millionen Arbeitnehmer Post von der Rentenversicherung. Die Schreiben geben Auskunft zur künftigen Höhe der Rente. Wer die Informationen achtlos weglegt, verschenkt eventuell Geld.