Regeln für die Rentenversicherungspflicht bei Tagesmüttern

01.04.2020
Auch Selbständige müssen vorsorgen. Wenn sie über 450 Euro im Monat verdienen, müssen sie wie alle anderen in die Rentenversicherung einzahlen.
Eine Tagesmutter hebt in einer Kindertagespflege ein Kind hoch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Eine Tagesmutter hebt in einer Kindertagespflege ein Kind hoch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Selbstständige Tagesmütter und Erzieher sind rentenversicherungspflichtig. Eine pädagogische Ausbildung benötigen sie dafür nicht, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin. Ihre Tätigkeit muss darauf abzielen, die körperliche, geistige, seelische und charakterliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Beträgt das regelmäßige Arbeitseinkommen im Monat nicht mehr als 450 Euro, müssen sie keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Selbständige Tagesmütter und Erzieher sind auch nur so lange versicherungs- und damit beitragspflichtig, wie sie keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer in ihrem Betrieb beschäftigen. Dies kann auch ein Auszubildender sein.

Beachten müssen sie, dass sie die Aufnahme einer beitragspflichtigen selbständigen Tätigkeit der Deutschen Rentenversicherung innerhalb von drei Monaten melden müssen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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