Privathaftpflichtversicherung ist weit verbreitet

13.01.2021
Jeder haftet für Schäden, die er anrichtet. Und das kann schnell teuer werden. Auf eine Haftpflichtversicherung sollte deshalb niemand verzichten.
Jeder muss selbst für Schäden haften, die er anrichtet. Eine Haftpflichtversicherung schützt hier. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Jeder muss selbst für Schäden haften, die er anrichtet. Eine Haftpflichtversicherung schützt hier. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Die private Haftpflichtversicherung ist eine existenzielle Versicherung. Sie zahlt, wenn man jemandem einen Schaden zufügt. Weil man in solchen Fällen in unbegrenzter Höhe mit seinem ganzen Vermögen haftet, schützt die Haftpflichtpolice im Zweifel vor dem finanziellen Ruin.

Die gute Nachricht: Vielen Verbrauchern ist das offenbar bewusst. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Check24 haben 78 Prozent der Bundesbürger eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Nur 17 Prozent sind ohne diesen Schutz und 5 Prozent machten keine Angaben.

Eine Haftpflichtversicherung ist in der Regel nicht teuer. Laut Stiftung Warentest bieten Versicherer guten Schutz schon ab einem Jahresbeitrag von 65 Euro. Allerdings lohnt der Vergleich: Denn andere Versicherer verlangen viermal so viel für einen ähnlichen Schutz. Wer einen alten Vertrag hat, kann prüfen, ob ein neuer lohnt. Die Bedingungen haben sich im Laufe der Zeit immer wieder verbessert.

Die Daten der Umfrage beruhen auf einer Online-Befragung der YouGov Deutschland GmbH, an der 2045 Personen zwischen dem 4. Dezember und 7. Dezember 2020 teilnahmen. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

© dpa-infocom, dpa:210113-99-08607/2

Test der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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