Post hat acht Millionen mobile Briefmarken verkauft

10.12.2021
Wer von unterwegs einen Brief verschicken möchte und kein Porto zur Hand hat, kann seit einem Jahr einen in der Post-App generierten Code zum Frankieren nutzen. Wie wurde das neue Angebot bisher angenommen?
Wer keine Briefmarke zur Hand hat, kann in der App einen Zahlencode generieren lassen und diesen auf den Umschlag schreiben. Ein Jahr nach Produktstart wurden rund acht Millionen der «mobilen Briefmarken» verkauft. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
Wer keine Briefmarke zur Hand hat, kann in der App einen Zahlencode generieren lassen und diesen auf den Umschlag schreiben. Ein Jahr nach Produktstart wurden rund acht Millionen der «mobilen Briefmarken» verkauft. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Bonn (dpa) - Ein Jahr nach dem Produktstart hat die Deutsche Post rund acht Millionen «mobile Briefmarken» verkauft, die als Code per Hand auf den Umschlag geschrieben werden.

Diese Art der Frankierung werde von den Kunden sehr gut angenommen und sie sei ein Erfolg, teilte der Bonner Konzern auf Anfrage mit. Der Anteil an allen Briefmarken für Sendungen, die in Briefkästen eingeworfen oder in Filialen abgegeben wurden, beträgt damit schätzungsweise etwa ein Prozent.

Service gilt nur für das Inland

Seit Dezember 2020 können Kunden in der App «Post & DHL» Porto buchen und bekommen dann einen Code aus Zahlen und Buchstaben. Diesen Code schreiben sie mit einem Stift auf einen Briefumschlag, den die Post auf dem späteren Sendungsweg als Frankatur erkennt. Einen Aufpreis gibt es nicht - bezahlt wird das, was das Porto kostet, zum Beispiel 80 Cent für einen Standardbrief.

Der Service gilt nur für das Inland. Er ist - wie der Name schon sagt - für Leute gedacht, die unterwegs sind und per App unkompliziert einen Brief frankieren wollen. Separat zur normalen Briefmarke gibt es schon seit längerem Internetmarken, bei denen Verbraucher QR-Codes bekommen und ausdrucken müssen.

© dpa-infocom, dpa:211210-99-329799/4


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der Bundesgerichtshof (BGH) erlaubt Dienstleistern, auch ohne Anwaltszulassung Vertragsgeneratoren im Internet anzubieten. Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa Vertragsgeneratoren auch ohne Anwaltszulassung erlaubt Geschäftsideen im Internet wirbeln den Markt auf, das gilt auch für die Anwaltsbranche. Ein Gewinn für Verbraucherinnen und Verbraucher, sagen die einen. Die anderen warnen vor unseriösen Angeboten.
Ab dem 14. September dürfen beim Onlinebanking keine TAN-Listen auf Papier (iTAN) mehr verwendet werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Das sind die neuen Regeln fürs Onlinebanking Eine EU-Richtlinie verbannt TAN-Listen aus Papier und öffnet neuen Dienstleistern den Weg zum Bankkonto. Verbrauchern bringt das Vor- und Nachteile - und mehr Aufwand.
Die Verbraucherzentrale NRW sammelte in zwei Jahren 21 000 Beschwerden über Paketdienste. Foto: Rainer Jensen/dpa-tmn Telefon-Abzocke und Post-Mängel verärgern Verbraucher Der Handy-Anruf zieht einem das Geld aus der Tasche, auf den Paketboten wartet man vergeblich, dazu jede Menge lästige Telefonwerbung - die neue Medienwelt nervt viele Verbraucher. Die Bundesnetzagentur fordert Bußgelder, um Kunden besser zu schützen.
Wer im Internet mit der Karte einkauft, muss sich ab September immer mit mehreren Faktoren identifizieren. Foto: Monique Wüstenhagen Für Bankkunden gibt es ab September Änderungen Bankkonten sind bisher eine geschlossene Angelegenheit. Zugriff haben nur der Kunde und die jeweilige Bank. Doch das ändert sich: Ab September können auch Dritte auf Konten zugreifen - vorausgesetzt, der Kunde lässt das zu.