Personalausweis wird teurer

26.08.2020
Wer einen neuen Personalausweis beantragt, wird dafür knapp 30 Prozent mehr bezahlen als das noch vor einem Jahr der Fall war. Begründet wird der Preisanstieg durch steigende Sach- und Personalkosten.
Menschen ab 24 Jahren müssen in der Regel alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis beantragen. Die fast 30-prozentige Gebührenerhöhung, wird mit den gestiegenen Personal- und Sachkosten in den kommunalen Behörden begründet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Menschen ab 24 Jahren müssen in der Regel alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis beantragen. Die fast 30-prozentige Gebührenerhöhung, wird mit den gestiegenen Personal- und Sachkosten in den kommunalen Behörden begründet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Berlin (dpa) - Wer einen neuen Personalausweis braucht, muss künftig mehr bezahlen. Die Gebühren für die Ausstellung sollen vom nächsten Jahr an deutlich von bislang 28,80 Euro auf 37 Euro steigen, wie das Kabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen hat.

Die fast 30-prozentige Gebührenerhöhung, die noch vom Bundesrat gebilligt werden muss, wird mit den gestiegenen Personal- und Sachkosten in den kommunalen Behörden begründet.

© dpa-infocom, dpa:200825-99-299164/6

Gebührentabelle im Personalausweis-Portal


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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