Nicht von Rabatt-Tagen locken lassen

23.10.2019
Ein paar Euro spart jeder gerne. Viel mehr ist an Rabatt-Tagen wie dem «Black Friday» aber oft nicht drin, wie eine Untersuchung zeigt. Abzuwarten kann sich mehr auszahlen.
An Rabatt-Tagen wie dem «Black Friday» lassen sich in der Regel nur wenige Euro sparen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
An Rabatt-Tagen wie dem «Black Friday» lassen sich in der Regel nur wenige Euro sparen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Gute Nachricht für alle, die ihre Weihnachtseinkäufe erst im Dezember erledigen: In den Adventswochen sind technische Geschenke teilweise sogar günstiger.

Die Stiftung Warentest hat verglichen, wie sich die Onlinepreise von 50 Produkten vom 1. November 2018 bis zum 31. Januar 2019 entwickelt haben. Die Ergebnisse stellt sie in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 11/2019) vor.

Die Experten verglichen dafür die Preise von jeweils zehn Bluetooth-Lautsprechern, Fernsehern, Kaffeevollautomaten, Kopfhörern und Smartphones. Fast alle wurden im Laufe der Zeit günstiger. Im Dezember lag ihr mittlerer Preis im Schnitt sogar unter dem im November. Nur eines der Produkte war mit knapp zehn Prozent deutlich teurer als im Vormonat.

Im Januar sinken die Preise

Im Januar waren viele Produkte dann sogar noch günstiger, so die Analyse. Wer dann einen Gutschein über einen bestimmten Wert einlösen kann, kann sich unter Umständen ein Gerät leisten, das vorher nicht im Preisrahmen gewesen wäre.

Auch Rabatt-Tage wie der «Black Friday» Ende November lohnen sich nicht für alle Kunden: Nur bei vier von 50 Produkten war der niedrigste Preis deutlich geringer als sonst im November.

Geduld ist oft besser als Zugreifen am Rabatt-Tag

Geduld kann sich dagegen nach Erfahrung der Stiftung Warentest auszahlen: Die mittleren Preise vieler teurer Fernseher sanken allein in den drei untersuchten Monaten um bis zu 16 Prozent.

Smartphones werden dagegen meist dann deutlich günstiger, wenn ihre Nachfolgermodelle auf dem Markt sind. Eine Ausnahme sind den Beobachtungen zufolge iPhones von Apple. Ihre Preise blieben länger stabil.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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