Immobilien können in Etappen verschenkt werden

20.10.2017
Nicht alles auf einmal: Um einer hohen Steuer aus dem Weg zu gehen, lohnt es sich, eine Immobilie Stück für Stück zu verschenken. Welche Gründe dies hat, erklären Experten der Zeitschrift «Finanztest».
Eine Immobilie zu vererben ist nicht immer die beste Lösung und kann schnell zur Steuerfalle werden. Doch es gibt auch Alternativen. Foto: Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa
Eine Immobilie zu vererben ist nicht immer die beste Lösung und kann schnell zur Steuerfalle werden. Doch es gibt auch Alternativen. Foto: Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Bei der Weitergabe von Immobilien ist das Vererben nicht immer die beste Lösung. Denn die unterschiedlichen Freibeträge bei der Erbschaftssteuer können zur Steuerfalle werden, erklärt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 11/2017).

Denn bei den Freibeträgen gilt: Je näher der Erbe mit dem Verstorbenen verwandt ist, desto höher ist der Betrag. Ehegatten haben einen Freibetrag von 500 000 Euro, Kinder von 400 000 Euro. Für Unverheiratete liegt der Freibetrag dagegen bei 20 000 Euro.

Um in solchen Fällen Steuern zu sparen, kann eine Schenkung helfen. Der Grund: Im Gegensatz zur Erbschaft dürfen die persönlichen Freibeträge des Beschenkten alle zehn Jahre aufs Neue ausgeschöpft werden. Und Immobilien könnten in Etappen verschenkt werden, zum Beispiel zu einem Viertel oder zur Hälfte. Im Grundbuch muss laut «Finanztest» nicht eingetragen werden, wem welcher Raum gehört.

Bericht der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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