Ikea ruft Fledermaus-Cape wegen Strangulationsgefahr zurück

06.04.2016
Mit dem Fledermaus-Cape «Lattjo» von Ikea könnten sich Kinder strangulieren. Das schwedische Möbelhaus bittet seine Kunden daher um Rückgabe des Artikels. Der Kaufpreis wird erstattet.
Ikea ruft den Fledermaus-Cape «Lattjo» zurück. Drei Kinder hatten sich mit dem Artikel leicht verletzt. Foto: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Fotograf Pierre Wester
Ikea ruft den Fledermaus-Cape «Lattjo» zurück. Drei Kinder hatten sich mit dem Artikel leicht verletzt. Foto: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Fotograf Pierre Wester

Hofheim-Wallau (dpa) - Das Möbelhaus Ikea ruft das Fledermaus-Cape «Lattjo» wegen Strangulationsgefahr zurück. Auslöser sind Meldungen, wonach sich drei Kinder beim Tragen leicht am Hals verletzt hatten, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Klettverschluss des Capes saß demnach so fest, dass Kinder diesen nicht leicht genug öffnen konnten. Laut Ikea wurden bislang keine Verletzungen gemeldet, die eine medizinische Versorgung erforderten. Das Unternehmen bittet Kunden, die den Artikel erworben haben, ihre Kinder sofort davon abzuhalten, damit zu spielen. Die Kunden sollten das Cape gegen eine volle Rückerstattung des Kaufpreises zum nächsten Ikea-Einrichtungshaus bringen. Das Fledermaus-Cape wird seit November 2015 verkauft.


KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Datenleck im Kinderzimmer - Verbraucherschützer warnen vor Kinderspielzeug mit Internetverbindung. Über einige Spielzeuge könnten sich Dritte problemlos wegen der unsicheren Datenverbindung mit dem Kind unterhalten. Foto: Jens Kalaene Verbraucherschützer warnen vor Puppen mit Internetanbindung Das Internet weiß Antwort auf viele Fragen. Für Puppen mit Netzanbindung gilt das auch: Sogar einfache Matheaufgaben können die Figuren lösen. Doch Verbraucherschützer mahnen, das Spielzeug drohe zum Spion im Kinderzimmer zu werden.
Schleichende Schädigung durch Chemikalien: Kleidung aus China gehört laut Eu-Bericht häufig zu den Produkten, die mit Schadstoffen belastet sind. Foto: Marcus Brandt Schweinchenmaske in Flammen - Kampf gegen Gefahrenprodukte Sie kommen mit Hochglanzverpackung und leuchtenden Farben, manchmal sogar mit gefälschtem Qualitätssiegel. Doch die schöne Hülle trügt. Ein neuer Bericht gibt Auskunft darüber, welche gefährlichen Produkte 2015 in Europa aus dem Verkehr gezogen wurden.
Im nächsten Jahr dürfen sich Verbraucher auf mehr Schutz beim Kartenmissbrauch freuen. Foto: Ole Spata/dpa Was sich 2018 für Verbraucher ändert Ping-Anrufe, Kreditkartenmissbrauch oder Reisemängel: Davor sollen Verbraucher im kommenden Jahr mit neuen Regelungen besser geschützt werden. Und auch für Fans von Streaming-Diensten wie Netflix ändert sich etwas.
Aus Sicht von Verbraucherschützern brauchen Schüler im Regelfall keine Zusatzversicherungen. Foto: Jens-Ulrich Koch/Symbolbild Zusatzversicherungen für Schüler sind überflüssig Sollten Eltern die von einigen Lehrern empfohlenen Zusatzversicherungen für Schüler abschließen? Eher nicht, meinen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Bund der Versicherten. Was sind die Gründe?