Höhe des Einkommens hat Einfluss auf Absicherung

19.08.2019
Wer weniger Geld zur Verfügung hat, legt mehr Wert auf die Absicherung seines Autos. Bei höherem Haushaltseinkommen, wird eher die Arbeitskraft abgesichert.
Ähnlich großen Wert legen Verbraucher mit wenig und viel Einkommen allerdings auf die Absicherung bei einem Unfall. Foto: Monika Skolimowska/Illustration
Ähnlich großen Wert legen Verbraucher mit wenig und viel Einkommen allerdings auf die Absicherung bei einem Unfall. Foto: Monika Skolimowska/Illustration

Köln (dpa/tmn) - Die Höhe des Einkommens hat auch einen Einfluss darauf, gegen welche Risiken Verbraucher sich absichern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Wer weniger Geld zur Verfügung hat, legt demnach größeren Wert auf die Absicherung des Autos. Ist das Haushaltseinkommen höher, wird hingegen eher die Arbeitskraft abgesichert.

Bei einem Haushaltseinkommen von weniger als 1500 Euro ist Verbrauchern der Umfrage zufolge die Absicherung des Autos etwas wichtiger (39 Prozent) als die Absicherung der Arbeitskraft (37 Prozent). In Haushalten mit einem Nettoeinkommen von 3000 Euro und mehr spielt die Absicherung der Arbeitskraft hingegen eine größere Rolle (49 Prozent) als die Absicherung des Autos (29 Prozent).

Ähnlich großen Wert legen Verbraucher mit wenig und viel Einkommen allerdings auf die Absicherung bei einem Unfall: Bei einem Haushaltseinkommen von unter 1500 Euro liegt der Wert bei 50 Prozent, bei Haushaltseinkommen ab 3000 Euro bei 53 Prozent. Auch die private Rentenversicherung hat für Geringverdiener einen ähnlichen Stellenwert (52 Prozent) wie für Gutverdiener (53 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Juni 2019 im Auftrag der Gothaer Versicherung 1001 abhängig beschäftigte Deutsche. Die Hälfte der Befragten übte dabei eine vorwiegend körperliche Arbeit aus, die andere nicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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