Händler müssen Münzen nicht in unbegrenzter Höhe annehmen

25.04.2016
Viel Kleingeld können Verbraucher beim Einkauf nicht auf einmal loswerden. Händler sind nicht verpflichtet, sehr viele Münzen anzunehmen.
Was macht man nur mit so viel Kleingeld? Foto: Andrea Warnecke
Was macht man nur mit so viel Kleingeld? Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Beim Bezahlen können Verbraucher Münzen nur in begrenzter Menge verwenden. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin. Händler sind nicht verpflichtet, bei einer einzelnen Zahlung mehr als 50 Münzen anzunehmen.

Anders bei Euro-Banknoten: Sie sind gesetzliche Zahlungsmittel in unbegrenzter Höhe. Allerdings sollte der verwendete Schein in einem angemessenen Verhältnis zum Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung stehen. Händler müssen große Geldscheine nicht annehmen, wenn sie versichern können, dass sie zu wenig Wechselgeld in der Kasse haben.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer Geld anlegen möchte, sollte sich nicht auf Robo-Advisor im Netz verlassen. Laut Verbraucherschützern informieren sie nicht umfassend über die Finanzprodukte. Foto: Georg Hilgemann/dpa Geldanlage 4.0: Robo-Advisor bieten keine Beratung Einfach ein paar Auswahlkriterien eingeben und schon erhält man passende Finanzprodukte? Das erhoffen sich viele Anleger, die im Internet einen Robo-Advisor nutzen. Doch Verbraucherschützer warnen vor solchen «Online-Beratern».
Ein Privatinsolvenzverfahren kann die einzige Option sein, der Schuldenfalle zu entkommen. Foto:Peter Steffen/dpa So werden Schuldner ihre Sorgen los Mit einem Verbraucherinsolvenzverfahren - umgangssprachlich auch Privatinsolvenz genannt - können sich Verbraucher von ihren Schulden befreien. Doch wie funktioniert das? Ein Überblick.
Stromversorger dürfen eine pauschale Mahngebühr ansetzen. Zu hoch darf sie aber nicht sein. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn Erstattung der Mahngebühren aus 2016 fordern Zu spät gezahlt? Wer in den vergangenen Jahren eine Mahngebühr in Rechnung gestellt bekommen hat, kann diese vielleicht zurückbekommen - wenn er sich beeilt.
Zwar ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland leicht gesunken, bei den über 70-Jährigen nimmt die Überschuldung jedoch zu. Foto: Angelika Warmuth/dpa Altersüberschuldung steigt dramatisch an Immer mehr Senioren können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, zeigt der «Schuldneratlas 2019». Und Besserung ist nach Einschätzung von Experten nicht in Sicht. Im Gegenteil.