Fonds verwahren Gelder der Anleger als Sondervermögen

03.12.2018
In Zeiten von niedrigen Zinsen legen immer mehr Sparer in Fonds an. Fondsgesellschaften investieren in verschiedene Wertpapiere. Wie wird das Geld der Anleger vor Insolvenz geschützt?
Meist sind die von Fondgesellschaften verwalteten Geldanlagen als Sondervermögen von der Bilanz der Gesellschaft getrennt, dies macht sie insolvenzsicher. Foto: Andrea Warnecke
Meist sind die von Fondgesellschaften verwalteten Geldanlagen als Sondervermögen von der Bilanz der Gesellschaft getrennt, dies macht sie insolvenzsicher. Foto: Andrea Warnecke

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Fonds funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sie sammeln das Geld von Anlegern ein und investieren es je nach Strategie und Ausrichtung an den Wertpapiermärkten.

Die Gelder der Anleger werden in der Regel als Sondervermögen verwahrt - getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher, erklärt die Aktion «Finanzwissen für alle» der Fondsgesellschaften. Die Fondsgesellschaft handelt immer treuhänderisch.

Die wichtigsten Informationen über den Fonds sind in den sogenannten «Wesentlichen Anlegerinformationen» zusammengefasst. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit. Auf den Internetseiten informieren die Anbieter unter anderem über die aktuelle Aufteilung des Fondsvermögens und die größten Positionen des Fonds. Zusätzlich werden halbjährlich Berichte über Käufe und Verkäufe veröffentlicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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