Das kann teuer werden: Wer beim Wildpinkeln erwischt wird

19.04.2016
Urin riecht übel - und er bringt auch Häuserfassaden zum Bröseln. Daher sind Wildpinkler vor allem in Innenstädten ein Problem. Wer erwischt wird, muss mitunter zahlen.
In manchen Städten kann Wildpinkeln teuer werden. Foto: Axel Heimken
In manchen Städten kann Wildpinkeln teuer werden. Foto: Axel Heimken

Wiesbaden (dpa) - Wildpinkler werden von den Kommunen teils kräftig zu Kasse gebeten - wenn man die Pipi-Sünder denn erwischt. Richtig teuer wird es in Frankfurt mit einer Strafe von 70 Euro plus 28,50 Euro Gebühren, wie die Stadt mitteilte.

In Wiesbaden drohen 60,00 Euro - bei einem Erstverstoß. In Fulda kommt man mit zehn Euro weniger davon. Beim ersten Mal muss in Darmstadt ein Pinkel-Sünder ebenfalls 50 Euro zahlen. Diese Summe kann laut Stadtverwaltung aber bei Mehrfachtätern auf bis zu 5000 Euro klettern. In Kassel kann wildes Urinieren mit Verwarnungen oder Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden. In Hanau und Bad Hersfeld beträgt das Regelbußgeld der Ordnungsbehörde fürs Wildpinkeln 35 Euro, bis zu 30 Euro sind es in Gießen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der Beitragsservice von ARD und ZDF bekommt Millionen von Daten der Einwohnermelderämter. Foto: Arno Burgi Wie Meldedaten an den Beitragsservice von ARD und ZDF gehen Die Meldeämter liefern dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio erneut Daten. Dieser gleicht sie mit seinen eigenen ab. So soll überprüft werden, ob es Beitragspflichtige gibt, die bisher noch nicht zahlen. Das dauert allerdings seine Zeit.
An sogenannten Refill-Stationen in Geschäften und Restaurants können Verbraucher ihre Trinkflaschen auffüllen. Die Bundesregierung plant nun ähnliche Spender für den öffentlichen Raum. Foto: Andreas Arnold Leitungswasser und Unverpacktes soll Plastikmüll verringern Massenhaft Plastik im Bauch von Walen, Strände voll mit buntem Abfall - die Folgen der Wegwerf-Gesellschaft treiben die Deutschen um. Umweltministerin Schulze will eine «Trendwende» beim Thema Kunststoff. Ihre Pläne reißen Umweltschützer aber nicht vom Hocker.
Ein Gericht entschied, dass ein Arbeitnehmer unter Umständen keine Anteile an einem Konkurrenzunternehmen besitzen darf. Foto: Uli Deck/dpa Gesellschafter bei Konkurrenzfirma: Fristlose Kündigung Konkurrenz belebt das Geschäft. So lautet ein Motto in der freien Wirtschaft. Konkurrenz lebt aber auch davon, keinen Ideenklau zu betreiben. Dementsprechend ist es nicht vorgesehen, dass sich ein Arbeitnehmer an einer Firma mit ähnlichen Leistungen beteiligt.
Kuwait Airways muss keine Israelis befördern. Foto: Boris Roessler/dpa Kuwait Airways darf israelischen Staatsbürger abweisen Gesetzestreue oder Diskriminierung? Nach einem Urteil des Frankfurter Landgerichts darf sich die Fluggesellschaft Kuwait Airways weigern, einen israelischen Staatsbürger zu befördern. Der Anwalt des Klägers ist schockiert.