Cashback wird nur von jedem Vierten genutzt

04.07.2019
Der von Einzelhändlern angebotene Cashback-Service wird bisher nur mäßig angenommen. Das zeigt eine Umfrage. Für Verbraucher wirkt die Vorstellung offenbar noch befremdlich, beim Bezahlen an der Kasse Geld abzuheben.
An der Supermarktkasse Geld abheben? Für viele Verbraucher wohl eine komische Vorstellung. Foto: Armin Weigel
An der Supermarktkasse Geld abheben? Für viele Verbraucher wohl eine komische Vorstellung. Foto: Armin Weigel

Bielefeld (dpa/tmn) - Die Bargeldversorgung an der Ladenkasse ist für eine Mehrheit noch keine Option: Nur jeder Vierte (27 Prozent) nutzt bisher die Möglichkeit, beim Bezahlen Bargeld abzuheben. Dies ergibt eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Laut Umfrage verzichten 72 Prozent auf diese Möglichkeit.

Viele Einzelhandelsketten bieten Kunden an, bei Einkäufen ab einem bestimmten Warenwert an der Kasse auch Bargeld abzuheben. Das Geld wird mit der Bestätigung unmittelbar ausgezahlt und der Betrag zusammen mit dem Einkaufswert vom Bankkonto abgebucht. Bei diesem Cashback genannten Service ist der Auszahlungsbetrag in der Regel auf 200 Euro begrenzt.

In einer telefonischen, repräsentativen Mehrthemenbefragung im April 2019 interviewte Kantar Emnid im Auftrag der Postbank 1017 Befragte ab 16 Jahren.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer mit seinen Wertpapieren zu einer anderen Bank wechselt, hat in der Regel keine Gebühren zu befürchten. Foto: Andrea Warnecke So wechseln Anleger ihr Wertpapierdepot Verursacht ein Wertpapierdepot zu hohe Kosten, sollten Anleger einen Wechsel erwägen. Wickelt dann die neue Bank den Transfer ab, darf sie dafür keine Gebühren berechnen. In einigen Fällen erhalten Kunden sogar eine Wechselprämie.
Was macht man nur mit so viel Kleingeld? Foto: Andrea Warnecke Händler müssen Münzen nicht in unbegrenzter Höhe annehmen Viel Kleingeld können Verbraucher beim Einkauf nicht auf einmal loswerden. Händler sind nicht verpflichtet, sehr viele Münzen anzunehmen.
Rutscht das Konto ins Minus, kann das teuer werden. Denn trotz Niedrigszinsphase ist der Dispozins nach wie vor vergleichsweise hoch. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn Teure Überziehung - Dispozinsen kaum gesunken Die Leitzinsen der EZB liegen weiterhin bei 0 Prozent. Auf die Höhe der Dispozinsen hat das aber offenbar nur wenig Einfluss, sie sind weiterhin vergleichsweise hoch. Manche Geldinstitute tricksen inzwischen sogar bei der Anpassung.
Wer sein Kleingeld bei einer Bank einzahlen möchte, muss bei manchen Finanzinstituten eine Gebühr zahlen. Foto: Angelika Warmuth Münzen einzahlen: Banken dürfen Entgelte verlangen Zu viel Kleingeld im Portemonnaie ist lästig. Deswegen bringen Verbraucher sie gerne zur Bank, um sie dort einzuzahlen. Bei manchen Finanzinstituten können dabei jedoch Kosten entstehen.