Betrugsmails im Namen der Bafin-Vizepräsidentin im Umlauf

24.08.2020
Eine Zahlungsaufforderung von der Bafin? Wer eine E-Mail mit solchem Inhalt erhält, sollte vorsichtig sein. Denn dabei handelt es sich um eine Betrugsmasche.
Die Bafin verschickt keine Zahlungsaufforderungen an Privatpersonen. Wer eine Fake-Mail im Namen der Bafin-Vizepräsidentin erhält, sollte die Polizei einschalten. Foto: Boris Roessler/dpa
Die Bafin verschickt keine Zahlungsaufforderungen an Privatpersonen. Wer eine Fake-Mail im Namen der Bafin-Vizepräsidentin erhält, sollte die Polizei einschalten. Foto: Boris Roessler/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin warnt Verbraucher erneut vor Betrugsmails. Der Behörde seien mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Fake-Mails mit dem Namen von Vizepräsidentin Elisabeth Roegele mit falschen Zahlungsaufforderungen verschickt worden seien, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mit.

«Die Bafin weist darauf hin, dass die Behörde keine Personen per Telefon oder E-Mail auffordert, hohe Geldsummen auf bestimmte Konten zu überweisen», betonte die Behörde. Die Bundesanstalt wende sich «nicht an einzelne Personen, um sie im Hinblick auf konkrete Bank-, Finanzdienstleistungs- oder Versicherungsgeschäfte zu beraten». Wer eine Fake-Mail erhalte, solle die Polizei einschalten.

Mitte Juli hatte die Bafin vor Anrufen gewarnt, in denen sich Betrüger als Bafin-Präsident Felix Hufeld ausgaben und die Überweisung von Geld forderten. Außerdem waren damals Fake-E-Mails mit dem Namen von Bafin-Pressesprecherin Sabine Reimer aufgetaucht. Die Bundesanstalt beaufsichtigt unter anderem Banken und Versicherer.

© dpa-infocom, dpa:200824-99-289386/2

Mitteilung Bafin 24.8.2020

Mitteilung Bafin 15.7.2020


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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